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Warum regnet es eigentlich Sternschnuppen?

Foto: Peter Komka / dpa

Ein Sternschnuppenregen sorgt im August 2015 für leuchtende Momente. Sterne, die vom Himmel fallen? Wir erklären, was dahinter steckt.

Der Blick in den Abendhimmel lohnt sich zurzeit ganz besonders. Warum? Vom 10. bis zum 13. August zieht ein Sternschnuppenregen auf, es sind die sogenannten Perseiden. Wenn sie die Bahn der Erde kreuzen, regnet es Meteoroiden. Durch den aktuellen Neumond gibt es wenig störendes Licht am Himmel. Bis zu 100 Sternschnuppen werden stündlich sichtbar sein. Höhepunkt: Mittwochabend.

Wie entstehen Sternschnuppen? Auslösende Kraft sind Kometen, die um die Sonne flitzen. Sie hinterlassen einen Schweif aus Staubteilchen, die in die Erdatmosphäre eintreten. Das Verglühen der Teilchen nehmen wir als Sternschnuppe wahr.

Mit jeder Sternschnuppe geht ein Wunsch in Erfüllung. So lautet ein alter Aberglaube. Eine mögliche Erklärung: Vor mehreren Hundert Jahren sahen die Menschen in den leuchtenden Sternschnuppen kleine Dochte, die den Engeln beim Putzen der Himmelskerzen herunterfielen. Dementsprechend hofften die durch das Äußern eines stillen Wunsches auf göttlichen Beistand.

Auch heute wünschen sich viele Menschen etwas beim Anblick einer Sternschnuppe. Dem Aberglauben folgend dürfen sie nicht erzählen, was sie sich gewünscht haben. Der Sternschnuppenschwarm ermöglicht jetzt vielleicht einige Extrawünsche. Und besonders schöne Momente.