Stormarn
Musikfestival

30 Bands rockten am Wochenende in Bad Oldesloe

Die Band Robinson Krause begeisterte beim Festival mit Punkrock. Sie hatte auch schon Auftritte in England

Die Band Robinson Krause begeisterte beim Festival mit Punkrock. Sie hatte auch schon Auftritte in England

Foto: Finn Fischer / HA

Achtes Klangstadt Open Air am Poggensee. Verantsalter zufrieden: Festival erreicht bereits am ersten Tag erhoffte Besucherzahl.

Bad Oldesloe. Wo sonst im Sommer am Poggensee in Bad Oldesloe hauptsächlich gebadet wird, spielte am Wochenende die Musik über Wasser. Hier organisierte der ProKlangstadt Verein das achte Klangstadt Open Air. Und wieder einmal kamen die Rockfans voll auf ihre Kosten.

„Am Sonntag hat es leider geregnet. Aber wir haben bereits am Sonnabend unsere erhoffte Besucherzahl erreicht“, resümiert Klangstadt-Sprecher Patrick Niemeier. Bis dahin kamen mehr als 1000 Gäste auf das Festivalgelände mit seinen zwei Bühnen und angegliedertem Zeltplatz. Damit bleibt das Event in der Größenordnung der vergangenen Jahre.

Das Line-Up aus 30 Bands überzeugte mit vielen regionalen Interpreten

Das Line-Up aus 30 Bands überzeugte mit vielen regionalen Interpreten wie den Kleinstadtpionieren und den Nuthouse Flowers aus Bad Oldesloe oder Leroy Jönsson und Findus aus Hamburg. Für ein volles Festivalgelände sorgten aber vor allem die Hauptacts WilhelmFreddie aus den Niederlanden oder die Crossover-Band GWLT aus München. „Es wird von vielen Gästen immer wieder der Wunsch nach noch mehr Bands und mehr Fläche geäußert“, sagt Niemeier. „Aber das wäre mit der Team-Stärke nicht zu machen. Und das wollen wir auch nicht.“

50 ehrenamtliche Helfer waren an der Organisation beteiligt, ohne deren Engagement die Veranstaltung niemals hätte auf die Beine gestellt werden können. „Für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe soll etwas dabei sein. Das ist uns auch diesmal gelungen“, sagt Christian Bernardy, beim Klangstadt-Team für das Booking zuständig.

Wie in den vergangenen Jahren gab es auch bei der achten Auflage der Veranstaltung wenig Ärger. Das Team des Arbeiter-Samariter Bundes (ASB) musste nur kleinere Verletzungen behandeln. „Wir hatten zwei Einsätze nach übermäßigem Alkoholkonsum. Ansonsten gab es kleinere Verletzungen, Schürfwunden nach Stürzen oder Insektenstiche“, so ASB-Einsatzleiter Oliver Renter. „Jedes Fußballturnier auf dem Dorf hat ein größeres Gefahrenpotenzial.“