Stormarn
Bad Oldesloe

AfD in Stormarn macht trotz Parteikrise „ganz normal“ weiter

Bad Oldesloe. Der Landesvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat auf die Rück- und Austritte im Landesverband Schleswig-Holstein reagiert und in einer Pressemitteilung erklärt, dass die Existenz der AfD im Lande durch die Abspaltung „eines kleinen Teiles der Partei“ nicht gefährdet sei. Der Landesvorstand bleibe mit den sechs Mitgliedern Bruno Hollnagel, Peter Haacke, Hasso Füsslein, Jens Langpaap, Achille Demagbo und Joachim von Berkholz bis zu den angekündigten Neuwahlen spätestens am 5. September handlungsfähig und werde dann eine geordnete Übergabe an den neuen Vorstand vollziehen.

In den Kreisverbänden sehe es ähnlich aus: In Stormarn führe ein handlungsfähiger Vorstand bis zu den erforderlichen Nachwahlen die Geschäfte, sagt Vorstandsmitglied Volker Schnurrbusch. Auch in Kiel, Lübeck, Neumünster und in den meistenKreisen könnten komplette Vorstände noch ganz normal weiterarbeiten oder durch Stellvertreter agieren.