Stormarn
AZ-Regional

Serie kleines Beistück - Kleinkläranlagen

Drei Prozent aller Stormarner Haushalte sind nicht an die zentralen Abwasserbeseitigungen der Städte und Gemeinden angeschlossen. Sie arbeiten mit Kleinkläranlagen, auch Hauskläranlagen genannt. Sandra Schönwald arbeitet bei der unteren Wasserbehörde des Kreises und erklärt, wer sie betreiben darf.

Im Kreis Stormarn ist wie in ganz Deutschland auch nahezu jeder Haushalt an zentrale Großkläranlagen angeschlossen. „Einige Menschen wohnen allerdings so weit abgelegen, dass sich ein Anschluss an die zentrale Entsorgung finanziell nicht lohnen würde“, sagt Schönwald. „Wenn das der Fall ist, kann man sich die Erlaubnis einholen, eine Kleinkläranlage zu betreiben.“ Die Genehmigung erteilt die untere Wasserbehörde. Diese will beispielsweise wissen, wo die Kleinkläranlage liegen soll, wo das Wasser eingeleitet wird und ob sich Brunnen in der Nähe befinden.

Pro Tag kann eine Hauskläranlage bis zu acht Kubikmeter Abwasser reinigen. Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche täglich 120 Liter.