Stormarn
Wohltätigkeit

Lütjensee wird erneut zur Drachenboot-Rennstrecke

In diesem Jahr sitzen in jedem Boot bis zu 16 Paddler, so wie auch in den letzten Jahren (hier: Drachenbootrennen 2013)

In diesem Jahr sitzen in jedem Boot bis zu 16 Paddler, so wie auch in den letzten Jahren (hier: Drachenbootrennen 2013)

Foto: Henrik Bagdassarian

Am 27. Juni paddeln in Lütjensee wieder 16 Teams auf einer 200 Meter langen Strecke um die Wette – für einen wohltätigen Zweck.

Lütjensee.  Der Countdown läuft, denn in gut drei Wochen richtet der Lions Club Hahnheide auf dem Lütjensee die dritte Auflage seines Drachenbootrennens aus. Die Organisatoren rechnen am Sonnabend, 27. Juni, mit mehreren Hundert Zuschauern. „Was aus einer spontanen Laune heraus entstanden ist, hat sich in kurzer Zeit zu einem festen und lebendigen Bestandteil des Lütjenseer Dorflebens etabliert“, sagt Organisator John Adam. Der Eintritt ist frei. Ein Shuttleservice bringt die Besucher vom gekennzeichneten Parkplatz zur Rennstrecke.

Restaurant Fischerklause als bester Aussichtsplatz

Den besten Blick auf das Renngeschehen haben die Zuschauer vom Gelände des Restaurants Fischerklause aus. Von dort aus begeben sich Mannschaften in die verzierten Kunststoffboote. Die Startlinie befindet sich in gut 200 Meter Entfernung – das Ziel ist wieder vor der Fischerklause. Die Vorläufe beginnen um 11 Uhr. Der Austragungsmodus ist denkbar einfach: 16 Teams mit jeweils bis zu 16 Paddlern treten auf einer 200 Meter langen Strecke gegeneinander an. In der Vorrunde startet jede Mannschaft dreimal gegen jeweils drei andere Teams.

Die vier im Gesamtergebnis schnellsten Boote ziehen in das Finale ein. Aus dem Kreis dabei sind: der Vorjahressieger Rowdies Südstormarn, ein Team des Pflegeheims am See, die Firmen Stock-B.I.G GmbH aus Siek, IBV aus Trittau, Nico Rheinmetall Trittau und Noventum Foods aus Großhansdorf sowie die Feuerwehr Lütjensee.

Drachenbootrennen haben ihren Ursprung in China

Je eine Mannschaft stellen die Stormarnschule und das Gymnasium Trittau. Das Rennen dient einem wohltätigen Zweck.Die Startgebühr beträgt 1200 Euro, wovon 800 Euro an soziale Einrichtungen und Schulprojekte in der Region gespendet werden. „Mit dem Restbetrag finanzieren wir die Leihgebühr für die Boote, den Einsatz der Rettungsschwimmer der DLRG sowie die Moderation“, sagt Adam.

Drachenbootrennen haben ihren Ursprung in China. Dort werden die Wettkämpfe mit den bunt verzierten Sportbooten nach alter Tradition im Juni während des Duanwu-Festes ausgetragen. Heutzutage ist der Drachenbootsport in mehr als 40 Ländern sehr beliebt.