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Wozu sind eigentlich Versicherungen da?

Autsch! Fußballstar Ronaldo soll gut versichert sein, falls er sich mal wehtut.

Autsch! Fußballstar Ronaldo soll gut versichert sein, falls er sich mal wehtut.

Foto: Mustafa Yalcin / picture alliance / AA

Man zahlt regelmäßig Geld in eine Kasse. Und wenn etwas passiert, dann ersetzt die Versicherung den Schaden. Zumindest meistens.

Ihr kennt das bestimmt von euren Eltern: Mindestens einmal pro Jahr erhalten sie Post von Versicherungen: die Aufforderung, den sogenannten Beitrag zu zahlen. Zum Beispiel für das Auto, die Wohnung oder das Haus. Versicherungen zu haben macht Sinn.

Wenn eure Eltern mit dem Auto einen Unfall verursachen, zahlt die Versicherung für den Schaden. Entweder anteilig oder voll, je nachdem, was vereinbart wurde. Das kann für die Versicherung richtig teuer werden, wenn das kaputte Auto einen hohen Wert hat. Eine Hausratversicherung greift, wenn ein Einbrecher Sachen wie Schmuck aus eurer Wohnung klaut. Weil viele Menschen bei den Versicherungen einzahlen, die meisten aber keine Leistung in Anspruch nehmen, lohnt sich das Geschäft. Die Versicherung nimmt also mehr Geld ein als sie für ihre Kunden ausgibt.

Im Jahr 1676 wurde die Hamburger Feuerkasse gegründet. Damit ist sie der älteste Versicherer der Welt. Inzwischen sind in Deutschland rund 1500 Versicherungsunternehmen zugelassen. Heutzutage kann man so ziemlich alles versichern. Die Schauspielerin und Sängerin Jennifer Lopez ließ laut einer britischen Zeitung ihren Po gegen mögliche Unfälle mit 27 Millionen Dollar versichern. Real Madrid soll die Beine von Fußball-Star Cristiano Ronaldo sogar mit 206 Millionen Euro versichert haben.