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Oststeinbek plant Flüchtlingsheim aus Stahl

Foto: René Soukup,René Soukup / René Soukup

Gemeindevertreter sollen Neubau an der Brückenstraße nahe der Feuerwehrwache am 23. März beschließen. Gebäude hat Platz für 24 Personen.

Oststeinbek. Noch in diesem Jahr soll in Oststeinbek an der Brückenstraße nahe der Feuerwehrwache eine neue Unterkunft für Flüchtlinge gebaut werden. Dafür stehen im Haushalt 750.000 Euro bereit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit errichtet die Gemeinde ein Gebäude in Stahlsystembauweise mit vier Wohneinheiten und Platz für 24 Personen. Diese Variante bevorzugt die Mehrheit des Bau- und Umweltausschusses. Einen Beschluss fasste das Gremium auf seiner jüngsten Sitzung allerdings nicht.

In der Verwaltungsvorlage sind für den sogenannten Stahlprofilsystem-Modulbau Kosten in Höhe von 454.580 Euro aufgeführt. „Wir möchten eine noch bessere Wärmedämmung mit Mineralwolle, zudem sollen die Schlafräume vergrößert und damit der Grundriss verändert werden“, sagt der Ausschussvorsitzende Rudi Hametner von der Oststeinbeker Wählergemeinschaft (OWG). Bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung am 23. März soll die Verwaltung Angebote mit den Veränderungswünschen einholen und dann, laut Hametner, auch eine Entscheidung gefällt werden. Er sagt: „Wir wollen die Sache nicht weiter verzögern.“

Beratungsbedarf haben Oststeinbeks Politiker auch beim Thema neue Straßenausbaubeitragssatzung. Im ersten Quartal wird es dazu keinen Beschluss geben. Die Satzung regelt, in welchem Maß die Gemeinde ihre Bürger an der Straßensanierung finanziell beteiligt. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Mehrheit der Politik eine einmalige Zahlung den wiederkehrenden Beiträgen vorzieht. Jürgen Huth (SPD): „Wiederkehrende Beiträge machen wenig Sinn, für die Verwaltung bedeutet das mehr Arbeit.“