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Reinbek diskutiert über Schutzstreifen für Radfahrer

Die Schönningstedter Straße in Reinbek ist für Radfahrer ein gefährliches Pflaster.

Reinbek. Diese Meinung vertritt Forum-21-Politiker Jörg Wischermann. Er sagt: „Die Strecke ist hoch frequentiert von Schülern und auch von Fahrzeugen. Radwege auf beiden Seiten gibt es aber nicht durchgehend, zudem ist die Beschilderung verwirrend, mitunter fehlt sie sogar ganz. Auch kreuzen Radfahrer etliche Querstraßen und auch Tiefgaragenausfahrten. Es besteht ein hohes Unfallrisiko.“ Um das zu minimieren und Radfahren im innerörtlichen Bereich komfortabler zu gestalten, spricht sich die Wählervereinigung für die Schaffung von Rad-Schutzstreifen aus.

Am Donnerstag, 6. November, steht das Thema im Ausschuss für Umwelt und Verkehrsplanung auf der Tagesordnung. Forum 21 hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Demnach soll die Realisierung von der Verwaltung geprüft werden. Wischermann: „Das könnte ein Pilotprojekt für weitere Strecken in Reinbek sein.“

Die 1,30 bis 1,50 Meter breiten Fahrradstreifen sind beidseitig am Rand der Fahrbahn mit einer gestrichelten Linie markiert. Für Autofahrer bleibt damit nur noch eine etwa drei bis vier Meter breite Fahrspur in der Mitte der Straße. Diese Kernfahrbahn teilen sich Autofahrer beider Fahrtrichtungen. Wischermann sagt: „Dadurch werden sie die Geschwindigkeit reduzieren müssen.“