Stormarn
Kommentar

Ahrensburg muss viel anpacken

Was war das für ein Spaß am Wochenende! Tausende Ahrensburger haben mit ihrer Stadt das 700-jährige Bestehen des Ortes gefeiert.

Doch wie das bei Ehrentagen so ist, nach dem Fest kommt das Aufräumen. Und noch bevor das letzte Kuchenstück verputzt ist, steckt das Geburtstagkind wieder im Alltag. Auch auf die Stadt Ahrensburg kommt viel zu. Das liegt nicht nur daran, dass die politische Sommerpause beendet ist, sondern auch daran, dass es schlichtweg viele Projekte gibt, über die geredet und entschieden werden muss.

Einige Debatten ergeben sich ungeplant, so die um den Kunstrasenplatz des SSC Hagen. Ein schwieriger Fall, wie der Stadtverordnete Christian Schubbert–von Hobe zu Recht sagt. Auf der einen Seite stehen die enge Finanzlage, auf der anderen die Notwendigkeit. Andere Projekte beschäftigen die Stadt schon länger. Leichter zu lösen sind sie nicht. So etwa der von der Telekom geplante Bau eines Funkturms, den viele Anwohner nicht wollen. Oder die Planungen für die Bebauung des letzten Filetgrundstücks der Stadt auf der Alten Reitbahn sowie die Verhandlungen um den Auflösungsvertrag für das Badlantic mit E.on Hanse – um nur einige aktuelle Vorhaben zu nennen.

Da können die Ahrensburg der Verwaltung und den Politikern ihrer Stadt zum Geburtstag nachträglich einen klaren Kopf und ein glückliches Händchen für die anstehenden Entscheidungen wünschen.