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Fielmann fördert Ausbau des Reinfelder Heimatmuseums

Das Heimatmuseum in Reinfeld hat ein für die Stadt bedeutendes Ölgemälde des Tier- und Landschaftsmalers Heinrich Oesterschmidt vom Brillen-Unternehmer Günther Fielmann geschenkt bekommen.

Reinfeld. Es stellt das Geburtshaus des Dichters Matthias Claudius dar, der 1740 in Reinfeld geboren wurde. Timo Hübner, Leiter der Fielmann-Niederlassung Bad Oldesloe, überreichte das Bild an Bürgermeister Gerhard Horn und die ehrenamtliche Museumsleiterin Anja Rademacher.

Eine größere Sammlung mit Werken von Matthias Claudius sowie Dokumente zu seinem Schaffen befinden sich bereits in einer eigenen Abteilung des Museums. Außerdem sind zwei weitere Bilder, die dem Museum gehören, nach einer von der Fielmann AG bezahlten Restaurierung zurückgekehrt. Die Porträts zeigen den Reinfelder Kaufmann, Autor und Lokalpolitiker Carl Harz sowie dessen Ehefrau Maria Harz. Der Kieler Restaurator Joachim Rosehr hat die Werke des Malers Hans Schubert ausgebessert.

Die Übergabe des Gemäldes ist für Fielmann der Anfang einer weiteren Förderung des Reinfelder Museums. „Wir werden unsere besondere Aufmerksamkeit dem ehemaligen Reinfelder Schloss widmen. Außerdem haben wir uns ein neues Konzept überlegt und planen, das Heimatmuseum in den nächsten Jahren in ein Stadtmuseum umzuwandeln“, sagt der Kunsthistoriker Jürgen Ostwald. Im Auftrag von Fielmann sucht er regelmäßig bei Auktionen nach Gemälden, die einen Bezug zu Reinfeld haben.