Stormarn
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Nicht rechtzeitig gestreut

22. Januar: „Blitzeis verwandelt Stormarns Straßen in Rutschbahnen“

Ich wohne am Rathausplatz in Ahrensburg und habe gesehen, wie morgens um 5 Uhr die Autos nur so schlitterten. Warum wurde nicht rechtzeitig gestreut? Warum musste um circa 10 Uhr ein schwerer Unfall vor dem Peter-Rantzau-Haus passieren? Erst nach dem Unfall kamen mehrere Streuwagen. Wer hat da mal wieder geschlafen?

Klaus Peters, Ahrensburg

Lohn reicht nicht zum Leben

13. Januar: „Erzieher im Kreis Stormarn verzweifelt gesucht“

Bei den Angaben zum Einkommen wurde nicht erwähnt, dass die Summen frühstens nach vier Jahren Dienstzeit (der hohe Betrag nach 20 Jahren) gezahlt werden. Ferner sind es Zahlungen bei einer Vollzeitstelle. Gerade Berufsanfänger haben oftmals nur die Möglichkeit, circa 20-Stunden-Verträge zu bekommen. Erzieherinnen arbeiten die ersten Jahre auf Zweitkaftstellen und erhalten ein entsprechend niedrigeres Gehalt. Passt man nun das zu erwartende Einkommen der oben genannten Situation an, muss man feststellen, dass man nach der Ausbildung zur SPA oder zum Erzieher von dem Einkommen nur leben kann, wenn man durch Familie oder ähnliche Unterstützung erhält. In Stormarn sind die meisten Stellen im 20-Stunden-Bereich. Selbst wenn man im Kreis arbeiten möchte, muss man sich nach Hamburg orientieren, um eine Vollzeitstelle zu erhalten. Der Artikel erweckt den Eindruck, dass wir Erzieherinnen recht gut verdienen.

Sabine Weinert

Nachbars Müll in der Tonne

3. Januar: „Müllentgelte verwirren Kunden in Stormarn“

Das Ziel, mit den neuen Gebühren eine bessere Mülltrennung zu erreichen, ist fast erreicht: Ich hatte an einem Morgen zwei volle Tüten ungetrennten Müll von irgendeinem Nachbarn in meiner Tonne. Der konnte sich also sehr gut von seinem Müll trennen.

Bernd A. Sutter, Ammersbek

Auch Moltke und Roon?

13. Januar: „Soll die Hindenburgstraße unbenannt werden?“

O weh, uns Ahrensburgern droht Ungemach. Das hiesige Bündnis gegen rechts wird wohl den Oldesloern nicht nachstehen wollen. Verschwinden müssen die Straßennamen Kaiser-Wilhelm-Allee (er ist für viele Kriege Preußens verantwortlich), Moltkeallee (er war der Planer von drei preußischen Angriffskriegen), Roonallee (preußischer Kriegsminister). Weitere Namen in diesem Wohngebiet könnten in Erwägung gezogen werden. Warten wir es ab.

Klaus Falck, Ahrensburg