Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Martin Luther. Schlicht Luther

9./10. November: „Ahrensburg hat jetzt einen Baumkalender“

In Ihrem Artikel „Ahrensburg hat jetzt einen Baumkalender“ kündigen Sie an , dass Ahrensburger Baumfreunde – und sicher auch Naturfreunde – mit einem Kalender dafür sorgen wollen, dass viele Kinder die Namen unserer wertvollen Bäume kennenlernen. Das ist eine wunderbare Sache, und es könnte sogar der Beginn einer guten und auch notwendigen Naturkunde-Reihe werden.

Der Spruch mit dem Apfelbaum am vorletzten Tag des Lebens kommt übrigens von dem anderen Luther. Nicht Martin Luther King, sondern schlicht Luther wollte ihn pflanzen. Aber vielleicht war’s auch ein Druckfehler.

Wer übrigens die „Bäume des Jahres“ selbst ansehen und anfassen möchte, sollte sich beim Ahrensburger Friedhof den Baumlehrpfad zeigen lassen. Er wurde aus Anlass einer Beerdigung von mehreren Sponsoren vor etwa 15 Jahren „ins Leben gerufen“. Betreut wird er von den Friedhofsgärtnern, weiteren Sponsoren und der Kreisgruppe vom BUND. Die Mitglieder dieser Kreisgruppe werden für die Arbeit zu alt. Es werden also dringend Nachfolger gesucht. Melden Sie sich gern! Neben dem Baumlehrpfad gibt es eine Streuobstwiese. Mit Äpfeln und Birnen für alle.

Maria Adamczewski, Ahrensburg

King hatte einen Traum

Ich habe mir den Artikel über den Baumkalender durchgelesen, weil ich selbst auf dem Kalender drauf bin und bei der Übergabe dabei war. Das Zitat: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ ist nicht von Martin Luther King (1929–1968) sondern von Martin Luther (1483–1546). Das hatte nicht nur Herr Sarach so gesagt, ich weiß es auch, denn ich schreibe gerade ein Referat über Martin Luther King, der mit dem Satz: „I have a dream!“ berühmt wurde.

Michel, Sechstklässler, Ahrensburg

Lösung liegt auf der Hand

Zum Ahrensburger Sternestreit

Über Jahre sind erwachsene Menschen nicht in der Lage, sich darüber zu einigen, wer den Betrag von 20.000 Euro aufbringt, beziehungsweise eine einvernehmliche Lösung zu finden – und das in der größten Stadt Stormarns. Dies ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten. Da beide „Parteien“ von der Weihnachtsbeleuchtung profitieren, liegt die Lösung auf der Hand. Wobei die Stadt sich stärker engagieren sollte, ist doch das Stadtforum mit diversen Anschaffungen in Vorleistung getreten.

Carsten Petersen, Ahrensburg

Jeder sollte 1000 Euro geben

6. November: „Kunstrasenprojekt der Fußballer wird für TSV Glinde teurer“

Vorschlag: Jeder Fußballer beziehungsweise die Eltern der jugendlichen Mitglieder übernehmen je 1000 Euro der Kosten. Durch geringfügige Einschränkungen im persönlichen Leben lässt sich der Betrag innerhalb von drei Jahren auch als Kleinkredit abbezahlen. Dieses Anspruchsdenken passt nicht in die Zeit der leeren Kassen.

D. Rieper, Bargteheide