Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Kaufleute sind jetzt gefragt

19. Oktober: „Ahrensburg droht eine glanzlose Adventszeit“

Ein Bravo dem Schreiber des Leserbriefs „Jedes Jahr dasselbe Hickhack“. Auch ich finde diese ewigen Streitereien im Herbst um die Bezahlung der Weihnachtsbeleuchtung unmöglich. Wir wissen alle, dass Geld überall knapp ist. Aber deshalb diese Kosten dem Bürgerverein aufbürgen zu ollen, schlägt dem Fass den Boden aus. Seit vielen Jahren ist der Bürgerverein unermüdlich dabei, die Stadt zu verschönern, indem die Mitglieder auf Kosten des Vereins Krokusse um das Schloss pflanzen. Jahrelang sind Mitglieder mit selbst gesammelten Spenden in unsere Partnerstadt Viljandi gefahren, und noch heute werden Handarbeiten aus Viljandi verkauft zugunsten der Partnerstadt. Und was wäre die Stadt ohne den kleinen Weihnachtsstand auf dem Rondeel, der Treffpunkt vieler Bürger, Freunde, Familien und Bekannten ist? Jetzt soll das alles vorbei sein? Nur weil einige ganz wenige den kleinen Rondeel-Weihnachtsmarkt in kommerzielle Hände geben wollen. Das kann und will ich nicht glauben. Ich rufe alle Freunde des Glühweinstands des Bürgervereins auf, dagegen zu sein. Denn die freundliche Bedienung sowie das Persönliche gehen bei einem kommerziellen Weihnachtsmarkt verloren.

Und nicht nur die Bürger profitieren davon, sondern auch die Geschäftsleute. Denn viele Besucher des Glühweinstandes machen ihre Weihnachtseinkäufe in der Stadt. Daher appelliere ich an alle Geschäftsleute: Setzt euch zusammen und sponsert die Weihnachtsbeleuchtung mit einem Konzept, das mindestens über zehn Jahre reichen wird. So etwas sollte doch bei so vielen Firmen möglich sein.

Renate Krombach, Ahrensburg

Dankbarer sein

24. Oktober: „Todesangst im Traumurlaub“

Die Schilderungen will ich gar nicht infrage stellen. Allerdings sollte nicht übersehen werden, dass das Ereignis offensichtlich so lokaler Natur gewesen ist, dass es den Medien hierzulande keiner Erwähnung wert war. Wenn die Veranstalter trotz höherer Gewalt binnen weniger Stunden für die Gäste eine neue Bleibe fanden, dann sollte das Rentner-Trio dankbar dafür sein – sogar ohne materielle Verluste – die restlichen Tage nicht in einer Turnhalle oder Ähnlichem verbracht zu haben.

Giselher Ehrhardt, Glinde