Ahrensburg

Lindenhof: Parkplätze können in der Nähe erhalten bleiben

Der Bau- und Planungsausschuss beschloss eine entsprechende Änderung des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb. Außerdem sollen nun mehr als die Hälfte der geplanten Mietwohnungen zwei Zimmer haben.

Ahrensburg. Bei einer Bebauung des Lindenhof-Geländes nahe des Ahrensburger Bahnhofs müssen nicht alle 60 öffentlichen Parkplätze, die derzeit auf dem Areal sind, dort erhalten werden. Der Bau- und Planungsausschuss Ahrensburgs beschloss bei seiner Sitzung am späten Mittwochabend mit den Stimmen von CDU, Grünen und WAB eine entsprechende Änderung des Auslobungstextes, auf dessen Grundlage Architekten Wettbewerbsentwürfe für die Bebauung des noch in städtischer Hand befindlichen Geländes mit sechsstöckigen Mietshäusern erarbeiten sollen. Damit setzte Jörg Hansen von den Grünen seinen Antrag durch, nach dem diese Parkplätze nur „vorrangig“ auf dem Lindenhof-Gelände geschaffen werden müssen. Die Investoren, bei denen es sich um die Hochtief Hamburg GmbH und das Ahrensburger Planungsbüro Baustudio handelt, können demnach einen Teil der Parkplätze auch in unmittelbarer Nähe des Geländes schaffen. Diese Vorgabe soll die Verwaltung nun in den städtebaulichen Vertrag einarbeiten, der mit den Investoren geschlossen werden soll und in dessen Anhang sich der Auslobungstext befindet.

Der Ausschuss wandelte somit einen Änderungsantrag der FDP zum Auslobungstext ab. Die Liberalen hatten darauf bestanden, die 60 Parkplätze an gleicher Stelle zu erhalten und deshalb den Bau einer zweistöckigen Tiefgarage gefordert, in der zudem die baurechtlich vorgeschriebenen Stellflächen für die künftigen Bewohner geschaffen werden müssen. Auf Betreiben Hansens wurde auch die Forderung der Liberalen, dort mehr kleinere Wohnungen zu errichten, geändert. Es sollen auf dem Lindenhof-Gelände nun keine Ein-Zimmer-Wohnungen mehr errichtet werden und der Anteil der Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen bei nur einem Viertel liegen. Zu 55 Prozent sollen auf dem Areal Zwei- bis Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen entstehen, der Rest soll drei oder vier Räume haben.

Ausführliche Berichte aus dem Bau- und Planungsausschuss lesen Sie in der Freitagausgabe des Hamburger Abendblatts.