Bad Oldesloe

Brunnenstraße erstrahlt in neuem Glanz

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Oldesloes Bürgermeister nimmt Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ab. Radfahrer haben in Richtung Zentrum nun eine Einfädelspur.

Bad Oldesloe . Es ist nicht nur die Sonne, die die Brunnenstraße freundlich erscheinen lässt. Exakt reihen sich die neuen grauen Pflastersteine der Fahrbahn aneinander, Bäume schmücken das Bild, kaum ein Auto kreuzt. "Die ganze Ecke hat sehr gewonnen", ist Oldesloe Bürgermeister Tassilo von Bary denn auch begeistert, als er die vollendeten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen abnimmt. Rund 480.000 Euro hat die Erneuerung des gesamten Straßenbereichs einschließlich aller Leitungen gekostet.

Die Brunnenstraße gehört zum Sanierungsgebiet der südlichen Innenstadt Oldesloes, in dem bereits die Bahnhofstraße, die Reimer-Hansen-Straße und die Käthe-Kollwitz-Straße erneuert wurden. Bis Ende 2015 soll noch an der Kreuzung von Sülzberg, Mewesstraße, Kurparkallee und Brunnenstraße ein Kreisverkehr gebaut werden. Nach Ausschreibung und Vergabe der Aufträge soll im kommenden Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Für sämtliche Maßnahmen stehen mehr als acht Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe teilen sich zu je einem Drittel der Bund, das Land und die Stadt. Gleiches gilt für den 8,3 Millionen Euro teuren Umbau des ehemaligen Amtsgerichts in das Kultur- und Bildungszentrum.

Mit der Sanierung der südlichen Innenstadt einher geht die Verbesserung der Radwege. Radfahrer können dann auf direktem Weg vom Bahnhof ins Zentrum der Kreisstadt gelangen. Die Brunnenstraße hält schon jetzt eine eigene Spur für sie bereit. Auf ihrem Weg in Richtung Besttorstraße fahren sie allerdings entgegen der Richtung der Einbahnstraße. "Die Straßenbreite lässt den Begegnungsverkehr zu", teilt die Stadt dazu mit.

Die Aufwertung hat freilich auch Folgen für die Grundstückseigentümer, wie Thomas Reinertz darlegt. Reinertz ist Hamburger Büroleiter des Sanierungsträgers, der Deutschen Stadt- und

Grundstücksentwicklungsgesellschaft. "Die Immobilien sind nun mehr wert. Die Steigerung wird für jedes Grundstück ermittelt", sagt Reinertz. Die Summe, die die Eigentümer zahlen müssten, werde aber moderat ausfallen.

Bürgermeister von Bary denkt derweil schon an die Erneuerung der Besttorstraße in etwa drei Jahren. Dafür hat die Stadt schon Flächen entlang des Flusses erworben. Von Bary: "Dann sind wir auch erst mal durch mit dem Stadtumbau."

( (mats) )

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