Oststeinbek

Schon zwei Bewerber für das Bürgermeisteramt

Erste Kandidaten melden sich im Oststeinbeker Rathaus. Wahl ist am 8. September

Oststeinbek. Am Sonntag, 8. September, ist es so weit: Bürgermeisterwahl in Oststeinbek. "Für uns ist es wichtig, dass die Bürger dieses Mal mit ihrer Wahl zufrieden sein können", sagt Hans-Joachim Vorbeck (CDU), derzeit kommissarischer Bürgermeister. Erst im März hatten die Oststeinbeker ihre umstrittene Bürgermeisterin Martina Denecke abgewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,6 Prozent, insgesamt 3487 Bürger und damit 91,6 Prozent stimmten gegen die ehemalige Verwaltungschefin. "Wir glauben, dass die Beteiligung bei der Bürgermeisterneuwahl ähnlich hoch sein wird", sagt Vorbeck.

Aber wer ist überhaupt als neuer Verwaltungschef geeignet? Bewerben kann sich jeder, der mindestens 27 Jahre alt ist und bei Amtsantritt unter 62 Jahre. Vorschläge dürfen Parteien oder Wählergemeinschaften aus der Gemeindevertretung einreichen. "Jede Partei oder Wählergemeinschaft darf nur einen Kandidaten vorschlagen. Wir sind uns außerdem einig, dass die Parteien keinen Wahlkampf für die Kandidaten machen werden", sagt Irene Kastner, Fraktionsvorsitzende der SPD.

Aber auch einzelne Personen können sich im Rathaus um das Amt bewerben. Die ersten beiden Bewerbungen sind bereits in der Verwaltung eingetroffen. 95 Unterschriften muss der Bewerber in der Gemeinde sammeln, um sich als Kandidat aufstellen lassen zu können.

"Bis Montag, 22. Juli, 18 Uhr, können Bewerbungen bei der Verwaltung eingereicht werden", sagt Jürgen Huth, Ortsvorsitzender der SPD. Ab Mittwoch, 7. August, sollen Einwohnerversammlungen in Havighorst und Oststeinbek organisiert werden, bei denen sich alle Kandidaten vorstellen können. "Wir wollen diese Wahl so transparent wie möglich für die Oststeinbeker gestalten", sagt Vorbeck.

Jeder Bewerber kann im Internet unter www.pro-oststeinbek.de, der Seite der Abwahlinitiative, einen Fragebogen ausfüllen, der auf den Versammlungen vorgestellt wird. "Die Wähler sollen etwas über die Person und ihre berufliche Laufbahn erfahren. Interessant ist auch, durch welche Motivation die Anwärter sich um das Amt des Bürgermeisters bewerben", sagt Huth.