Ahrensburg

Ahrensburger Hort am Aalfang könnte doch Container bekommen

In der Diskussion um die Erweiterung des Ahrensburger Hortes Am Aalfang (Ahrensfelder Weg 41 b) könnte es doch noch eine Kompromisslösung geben.

Ahrensburg. Diese sieht vor, dass der Hort einen neuen Container bekommt, der - wie das Hortgebäude - auf dem Schulgelände der Grundschule Am Aalfang steht. So würde vermieden werden, dass die Bibliothek der Grundschule in den ersten Stock umziehen muss, damit im Erdgeschoss ein neuer Speiseraum für die Hort-Kinder eingerichtet werden kann. Diese Variante hatte die Verwaltung vorgeschlagen, aber sie stößt bei Eltern und Lehrern auf Ablehnung (wir berichteten).

Der städtische Sozialausschuss hat sich jetzt dafür entschieden, dass die Container-Variante noch einmal geprüft werden soll, die die Verwaltung zunächst abgelehnt hatte. Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) stellte den Antrag und griff damit einen Vorschlag von Karen Schmick (WAB) auf. Grüne und SPD hatten sich zunächst für die Vorlage der Verwaltung ausgesprochen, schwenkten dann aber um. Konkret sollen zwei Standorte auf dem Schulgelände geprüft werden: Eine Fläche zwischen der Schulturnhalle und dem Parkplatz des Hausmeisters sowie eine Fläche auf dem Lehrerparkplatz, der direkt an die Schule angrenzt.

Dem Beschluss ging eine emotionale Debatte voraus. Rund 40 Gäste kamen ins Peter-Rantzau-Haus, viele von ihnen betroffene Eltern. "Der Vorschlag der Verwaltung verringert die Lern- und Lehrqualität für alle Kinder", sagte die Elternbeiratsvorsitzende Alessandra Wolf. Ihrer Meinung nach wäre der von der Verwaltung vorgeschlagene Schul-Umbau ein Sicherheitsrisiko. Die Kinder, so die Argumentation, würden sich auf einer nur 1,47 Meter breiten Treppe umrennen. Zahlreiche Eltern bekräftigten diese Bedenken. Bürgermeister Michael Sarach hingegen argumentierte: "Es geht um eine Lösung, die kurzfristig realisiert werden muss." Andere Varianten seien geprüft worden, aber keine Alternative. "Ein Container auf dem Schulhof würde die Bewegungsfreiheit der Kinder einschränken" sagte er.

Welche Variante es letztlich wird, entscheiden jetzt die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 22. April - der letzten in der Legislaturperiode.