Leserbriefe an die Redaktion

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Überlegungen unausgegoren

25. März: "Lindenhof: Politik mahnt zur Eile"

Man fragt sich, ob sich alle Beteiligten über den Kernpunkt, die Nutzung des Gebäudes, einig sind und erinnert sich: Der Investor könnte sich einen Elektronikmarkt vorstellen, den aber will die Stadt nicht einmal in sicherer Entfernung von der Innenstadt. Auch viele andere Gewerbe gehen zulasten vorhandener Einzelhandelsgeschäfte. Und übrigens: Stehen nicht zahlreiche Läden und Gewerbeflächen in der Innenstadt leer? Eine umfangreiche Lindenhofbebauung wird zu einer weiteren Verkehrsbelastung der in den Stoßzeiten chronisch verstopften Innenstadt führen. Ohne städtebauliches Gesamtkonzept erscheinen die vorliegenden Überlegungen reichlich unausgegoren.

Dr. med. Jürgen Schmidt

Abriss beginnt schon

25. März: "Pastor Paschens letzte Predigt"

Haben wir richtig gelesen? Pastor Paschen bekommt als Abschiedsgeschenk "einen Stein aus dem Turm der St. Johanneskirche". Wie das? Ist dies ein Vorgriff auf den drohenden Abriss? Noch steht die Kirche doch, und das Verfahren zum Eintrag ins Denkmalschutzbuch läuft. Wer hat da das Recht, einen Stein aus dem Gebäude herauszubrechen? Nicht nur, dass die beantragte Entwidmung der Kirche der Gemeinde nur über die Presse bekannt wurde, jetzt wird auch schon - zumindest symbolisch - mit dem Abriss "Stein für Stein" begonnen.

Konrad Tempel

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