Großhansdorf

Rasende Lkw verunglücken auf schneeglatter A 1

Zwei Sattelzüge krachen nachts binnen weniger Minuten bei Großhansdorf in die Leitplanke

Großhansdorf . Zu schnell unterwegs waren in der Nacht zu Donnerstag zwei Lastwagen auf der Autobahn 1 von Lübeck in Richtung Hamburg. Zunächst verlor ein 42 Jahre alter Fahrer aus Gadebusch um 2 Uhr bei Großhansdorf aufgrund seiner den Wetterverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Sattelzug und rutschte gegen die Mittelleitplanke. Der 42- Jährige kam mit dem Lkw auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Er blieb unverletzt. Der Sachschaden an dem Fahrzeug wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt, der Schaden an der Leitplanke beträgt rund 3000 Euro. Der Mann konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen.

Um 2.10 Uhr geriet ein 46 Jahre alter Fahrer aus Bulgarien mit seinem Sattelzug ebenfalls in Höhe Großhansdorf ins Schleudern, weil er trotz Schnees und Eises zu schnell fuhr. Auch er kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam letztlich auf dem linken und mittleren Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der 46-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei musste nach diesem Unfall die Autobahn Richtung Hamburg für etwa eine halbe Stunde voll sperren. Der Sachschaden an der Sattelzugmaschine beträgt rund 5000 Euro, der Sattelzug musste abgeschleppt werden. Etwa 800 Euro Sachschaden entstand an der Leitplanke. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Nach Angaben von Polizeisprecherin Sonja Kurz sind viele Lastwagen in diesen Tagen trotz des Winterwetters und glatter Fahrbahnen zu schnell auf den Autobahnen unterwegs und erhöhen die Unfallgefahr. Kurz: "Unsere Kollegen auf der Autobahn achten darauf und halten die Lastwagen an, wenn die zu schnell fahren."