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Warum fliegt ein Helium-Ballon?

Habt ihr euch auch schon einmal gewundert, warum manche Luftballons nach dem Aufpusten und Zuknoten auf den Boden fallen, andere aber festgebunden werden müssen, damit sie nicht wegfliegen?

Der Grund dafür ist, dass manche mit einem besonderen Gas gefüllt werden - Helium. Das ist viel leichter als die Luft, die aus unseren Lungen in den Ballon geblasen wird.

Ein Kubikzentimeter Helium hat etwa eine Dichte von 0,0001785 Gramm. Ein Kubikzentimeter Luft hat dagegen eine siebenfache Dichte. Helium ist also siebenmal leichter als unsere normale Luft, und deshalb fliegt auch ein Ballon, der damit gefüllt wurde. Heliumgas wird deshalb auch Traggas genannt. Es ist neben Wasserstoff das zweithäufigste Element im Universum. Auch Wasserstoff ist ein Traggas. Es ist sogar noch leichter als Helium und könnte einen Ballon noch besser fliegen lassen. Weil Wasserstoff aber in Verbindung mit Sauerstoff hochexplosiv ist, lässt man besser die Finger davon.

Entdeckt hat das Helium 1868 während einer Sonnenfinsternis Pierre Janssen, ein französischer Astronom. Sein englischer Kollege Norman Lockyer schlug den Namen Helium vor. Er hat ihn von dem griechischem Wort Helios für Sonne abgeleitet. Sie besteht zu 24 Prozent aus Helium. Zusammen mit Wasserstoff werden auf ihr Hitze und Licht erzeugt. Helium lässt also nicht nur Luftballons schweben, sondern auch die Sterne leuchten.