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Der Meistbietende bekommt den Zuschlag

Eine Auktion ist eine Versteigerung. Das bedeutet, eine Sache wird öffentlich an denjenigen verkauft, der den höchsten Kaufpreis bietet.

In berühmten Auktionshäusern wie Sotheby's oder Christie's wechseln auf diese Weise Gemälde, Schmuck oder Skulpturen ihre Eigentümer. Im Juli dieses Jahres wurden die Juwelen der ehemaligen Herzogin von Windsor, Wallis Simpson, bei Sotheby's in London für 9,55 Millionen Euro versteigert.

So läuft eine Auktion: Sagen wir ein Sammler von alten, wertvollen Autos möchte seinen Ferrari verkaufen. Er wendet sich an ein Auktionsunternehmen. Dort wird der Rennwagen von einem Gutachter untersucht und sein Mindestwert festgelegt, sagen wir einmal sechs Millionen Euro. Der Versteigerer, Auktionator genannt, eröffnet die Auktion mit diesem Gebot und die Interessenten bieten los. Ein vorhergehendes Gebot erlischt, wenn ein höherer Preis innerhalb eines vom Auktionator bestimmten Zeitraumes geboten wird. Wird in dieser Zeit kein höheres Gebot abgegeben, bekommt der zuletzt Bietende den Zuschlag. Bei Auktionen geht es aber nicht immer nur um Millionenbeträge. Die Deutsche Bahn AG bietet regelmäßig Versteigerungen für den kleinen Geldbeutel an. Dort könnt Ihr liegen gebliebene Koffer, Taschen, Kleidungsstücke zu kleinen Preisen ergattern. Durch das Internet ist ein ganz neuer Raum für Versteigerungen entstanden - die Online-Auktion. Von eurem Computer aus könnt ihr Angebote aus aller Welt anschauen. Mitbieten dürft ihr allerdings erst, wenn ihr 18 Jahre alt seid. Wenn ihr jünger seid, benötigt ihr noch die Hilfe eurer Eltern. Die können sich zum Beispiel bei ebay registrieren lassen und an einer Versteigerung teilnehmen.