Stormarn

Reinbeker lehnt Verschwisterung ab

Eine Partnerschaft zwischen der ukrainischen Stadt Ladyshin und Reinbek wird es vorerst nicht geben.

Reinbek. Das haben die Mitglieder des Reinbeker Hauptausschusses mehrheitlich entschieden. Ladyshin hat rund 22 000 Einwohner und ist mit der polnischen Stadt Kolo verschwistert, die wiederum Partnerstadt von Reinbek ist. Daraus war in der Ukraine die Idee erwachsen, auch Ladyshin und Reinbek zu Partnern zu machen.

Bei den Politikern in Reinbek stieß eine derart spontane Verschwisterung auf wenig Gegenliebe. Das Reinbeker Partnerschaftskomitee soll nun erst einmal versuchen, Kontakte zwischen den Bürgern von Reinbek und Ladyshin herzustellen, beispielsweise zwischen Sportlern oder Schülern. Das wird nicht ganz einfach sein, denn zwischen den beiden Städten liegen immerhin 1700 Kilometer, die überwunden werden müssen.