Stormarn

Leserbriefe

Besser Bahn ausbauen

Zum Bericht "Wirtschaft und Politik fordern: Sofort mit A-21 Planung beginnen"

Bundestagsabgeordnete, IHK und Vertreter aus der Wirtschaft in Bargteheide sind der einhelligen Meinung, dass nun doch ganz schnell die B 404 über die A 24 hinaus über die Elbe bei Geesthacht nach Lüneburg zur Autobahn A 21 ausgebaut werden solle. Kann es sein, dass das, was die Teilnehmer verkündet haben, als Abschiedsgeschenk an den ausscheidenden Geschäftsführer der IHK, Bernd Rohwer, gemeint war? Anders kann ich die Äußerungen nicht interpretieren: Stormarn braucht gute Infrastruktur, bessere Straßen, mehr Autobahnen? Das Stormarn, das ich kenne, ist bekannt als wirtschaftsstarke Region mit attraktiven Standorten für die Ansiedlung von Gewerbe, am liebsten entlang der Autobahnen, wovon es allein vier gibt: die A 1, die A 20 im Norden, die A 24 im Süden, die A 21 bis Bargteheide und die B 404.

Wir müssen um Hamburg herum? Na klar, geht doch, da wurde doch das Autobahnkreuz Hamburg-Ost umgebaut und fit gemacht. Der Ausbau der B 404 über Geesthacht und die Elbe nach Lüneburg eine schnelle und billige Lösung? Dazwischen liegt Schleswig-Holsteins einziges und größtes Waldgebiet, der Sachsenwald, der Elbhang bei Geesthacht und das Elbtal. Da leben sogar viele Menschen, die dort gern ohne Autobahn wohnen. Die Erwartungen an das Wachstum, das in dieser Runde beschworen wurde, darf zu Recht bezweifelt werden: Der Hamburger Hafen fährt hohe Verluste ein, wer sagt denn, dass es eine Zunahme des Güter- beziehungsweise Lkw-Verkehrs geben wird? Die demografische Entwicklung zeigt den Schwund der Bevölkerung, wieso sollen weniger Menschen mehr Güter verbrauchen? Richtig gut wäre das Engagement der MdBs, der IHK und der Wirtschaft im Bund, im Land und vor Ort für den Ausbau der Schiene von Hamburg nach Lübeck (und wenn die Fehmarnbeltquerung kommt, dann bis nach Dänemark). Und zwar so, dass Güter problemlos in den Süden rollen können und ein attraktiver Personenverkehr möglich wird.

Sigrid Kuhlwein, Ammersbek

Viele Pferdeäpfel

Zum Bericht "Kampf gegen Hundekot: Großhansdorf plant Strafen für Tierhalter"

Jeder normale Hundehalter räumt die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners selbstverständlich weg - eine andere Einstellung zum Thema lasse ich als Hundebesitzer gar nicht gelten. Wer Haufen liegen lässt, egal wo, ist ein gewissenloser Umweltstrolch. Aber was passiert eigentlich mit den Äpfeln der großen Vierbeiner? In und rund um Barsbüttel wird viel geritten, Pferde begegnen einem auf Feldwegen, Straßen, Gehwegen. Und oft wird da etwas fallen und liegen gelassen, das einen Hundehaufen um ein Vielfaches übertrifft. Auch hier sind die Verwaltungen und Kommunalpolitiker gefordert, eine Lösung zu finden.

Wolf-Peter Enke, Barsbüttel

Wieder abschaffen

Zum Bericht "Sommerzeit - Stormarner müssen sich erst umstellen"

Zum 31. Mal wiederholt sich der halbjährliche Irrsinn der Zeitumstellung mit der verkürzten Nachtruhe und des damit verbundenen überflüssigen Eingriffs für mindestens zwei bis drei Wochen in den biologischen Tagesrhythmus jedes Bürgers. Wie ist es nur möglich, dass es wider alle Logik des gesunden Menschenverstands handelnden Politikern immer wieder gelungen ist, diese Zeitverschiebung zu rechtfertigen. Wenn Politik für Menschen und nicht gegen die Menschen gemacht wird, dann gehört diese Zeitumstellung abgeschafft.

Reinhard Günther, Ahrensburg

Laub endlich abholen

Zum Bericht "Stadt appelliert: Gehwege reinigen"

Ich finde es sehr anmaßend von der Stadt, diesen Aufruf zu veröffentlichen. Wo man in der Stadt hinsieht: Sand und Split ohne Ende, von den Straßen gar nicht zu sprechen. Grundstückseigentümer zahlen neben der Grundsteuer auch Straßenreinigungsgebühren. Wofür eigentlich? Am schlimmsten finde ich jedoch, dass viele Monate nach Herbstende immer noch viele Straßen nicht von den zusammengefegten Laubhaufen befreit sind. Einmal soll der frühe Herbst Schuld sein, ein anderes Mal sollen es die Grundstückseigentümer sein, die immer noch aus ihren Gärten Laub an die Straße bringen. Ich glaube persönlich nicht, dass so viele Leute das Gleiche tun. Dann kommt der Wagen mit dem Rüssel, macht aber nur eine Seite sauber, das restliche Laub bleibt liegen. Man kann sich das alles ansehen: Bismarckallee, Parkallee, Kaiser-Wilhelm-Allee, Christel-Schmidt-Allee. Aber der nächste Herbst kommt ja immer so plötzlich, da kann man das Laub auch gleich liegen lassen.

Thomas M. Jahn, Ahrensburg

Gefahr auf der K 12

Zum Bericht "Schlagloch-Geld vom Land: Stormarner bereiten Anträge vor"

Die Fahrbahn der Kreisstraße 12 in Tremsbüttel weist großflächige schwere Schäden auf, die bis zu 40 Zentimeter tief sind. Diese Gefahrenbereiche sind nicht durch Hinweisschilder gekennzeichnet. Muss sich erst ein Radfahrer oder ein Autofahrer schwer verletzen, bis endlich repariert wird? In 26 Jahren wurde nur Flickschusterei an der Fahrbahn betrieben.

Manfried Lau, Tremsbüttel

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