Stormarn

Leserbriefe

Hohe Unfallgefahr

Zum Bericht "Ahrensfelder kämpfen gegen Schlammpiste"

Wie im Artikel beschrieben, wurden große Schottersteine in den Untergrund des Starwegs eingebracht und mit einer Deckschicht überzogen. Darin ist wohl ein Material enthalten, welches die Haltbarkeit verbessern sollte. Tatsächlich war der Weg innerhalb von drei Wochen schlimmer als vorher. Die Unfallgefahr ist durch den Schotter extrem hoch. Auch die dabei zu befürchtenden Verletzungen sind bestimmt nicht von schlechten Eltern. Ich glaube aber, dass es nicht sinnvoll ist, dort einen Radweg zu bauen. Auf diesen würden wohl auch die Autos ausweichen. Das wiederum würde die Unfallgefahr erhöhen.

Detlef Möhrke-Artopé, per E-Mail

Kunst im Kreuzfeuer

Zum Bericht "Stadt soll beim Muschelläufer Kosten sparen"

Anfangs habe ich mich noch amüsiert über die heftige Kritik der Ahrensburger an ihrem Muschelmann. Inzwischen hat die Kritik ein Ausmaß angenommen, dass Zerstörer geradezu von den Bürgern selbst dazu aufgefordert wurden, den Muschelmann immer wieder zu beschädigen. Nun müssen sich genau diese Bürger nicht beschweren, dass die Reparatur immer wieder Geld verschlingt. Hätten die Ahrensburger ihn von Anfang an akzeptiert wie einen weiteren Mitbürger, wären diese ständigen Schäden sicher nicht aufgetreten und der Muschelmann hätte als Kunstwerk - Kunst kann eh nicht jedem gefallen - ein wunderbares Leben mitten in Ahrensburg gehabt.

Maren Spath, Reinfeld

Unfassbare Vorschläge

Zum Bericht "Neue Straßen-Ideen für Ahrensburg"

Anfang Mai will der Bauausschuss darüber entscheiden, welche Szenarien der Gutachter für neue Straßen berechnen soll. Der Ausschuss wird sich mit 14 Vorschlägen befassen, die in erster Linie den Zweck haben, die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Dazu soll auch der Vorschlag einer Südtangente als Verbindung der B 75 zum Ostring über den Kuhlenmoorweg mit einbezogen werden. Der Weg liegt, wie Sie berichten, in einem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet. Wer dieses Kleinod noch nicht kennt, sollte es unbedingt nachholen. Das unter einem besonderen Schutz stehende Gebiet für eine neue Verkehrsader vorzuschlagen, ist schon schlimm. Dass diese Idee als ernsthafte Überlegung von einem Gutachter präsentiert wird und ihren Weg in die Köpfe der städtischen Gremien findet, ist unfassbar.

Werner Goebel, per E-Mail

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