Spenden: 10 000 Euro beim Wettspiel des Lions Clubs

Für Ron Last ist das Benefizturnier Ehrensache

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Dorothea Benedikt

Das Geld geht unter anderem an den Förderverein Kulturzentrum Marstall, das Jugendsinfonieorchester Ahrensburg und die Wohn- und Rehastätte in Großhansdorf.

Ammersbek. "Wir hatten heute den ganzen Tag viel Spaß auf dem Golfplatz", sagt Musikproduzent Ron Last, "und das Schöne daran: Die Menschen, die nicht so viel Freude im Leben haben, denen konnten wir damit helfen." Neben dem Sohn von Bandleader James Last kamen weitere 123 Spieler zusammen, um beim Benefiz-Golfturnier um den Lions-Cup auf der Anlage des Golfclubs Hamburg-Walddörfer in Ammersbek für den guten Zweck zu starten.

Die Teilnehmer spendeten zusammen 10 000 Euro. Mit dem Geld unterstützt der Lions Club Ahrensburg karitative und kulturelle Projekte in Stormarn. Allein 3000 von den 10 000 Euro hatte die Raiffeisenbank Südstormarn zur Verfügung gestellt. Das Geld ging an den Förderverein Kulturzentrum Marstall. Volkmar Schiebusch und Armin Diedrichsen vom Kulturzentrum nahmen den symbolischen Scheck dankend entgegen. "Mit diesem Geld können wir jetzt über mehrere Jahre einen Kunstworkshop für Schüler anbieten und damit den Nachwuchs fördern", sagt Armin Diedrichsen, Veranstaltungsmanager des Fördervereins.

Neben dem Kulturzentrum Marstall können sich auch die Musiker des Ahrensburger Jugendsinfonieorchester über finanzielle Unterstützung freuen. Außerdem sollen der Hamburger Verein "Gefangene helfen Jugendlichen" sowie die Wohn- und Rehastätte für Schwerstbehinderte "Haus am Eilberg" in Großhansdorf Zuschüsse bekommen.

"Diese Schicksale liegen mir besonders am Herzen", sagt Ron Last, "als ich 20 Jahre alt war, besuchte ich eine geschlossene Anstalt für Kinder in Irland, um dort zu singen. Die Kinder waren glücklich und haben gelacht. Dies zeigt, dass auch mit Kleinigkeiten Großes bewegt werden kann." Seither unterstützt der Musikproduzent diverse Projekte.

Obwohl es während des Turniers zeitweise in Strömen regnete, ließen sich die Golfer nicht stoppen. Erst als ein Gewitter vorbeizog, mussten sie die Bahnen verlassen. "Die meisten Schläger sind aus Eisen, das wäre zu gefährlich", sagt Henning Harmsen, Gründungspräsident des Ahrensburger Lions Clubs und Wettspielleiter. Sein Nachfolger, der amtierende Lions-Präsident Hans-Joachim Röhl, spielte auch selbst bei dem Turnier mit. Er sagt: "Der Wettstreitgedanke steht an hinterster Stelle. Hier geht es um einen guten Zweck. Entsprechend locker ist auch die Atmosphäre."

Auch Peter Kurt Würzbach, ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, schätzt die sportliche Veranstaltung des Lions Clubs sehr. Er spielt seit mehreren Jahren bei den Benefizturnieren der Initiative mit. Würzbach: "Ich finde es gut, dass Projekte und Menschen in der nahen Umgebung mit den Spendengeldern unterstützt werden. Daran möchte ich mich auch beteiligen."

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