Digitalpakt

Ahrensburg stattet Schulen mit moderner IT-Technik aus

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Gehören künftig auch in allen Ahrensburger Schulen zum Alltag: Tablets, leistungsstarke Rechner, WLAN-Zugang und schnelles Internet.

Gehören künftig auch in allen Ahrensburger Schulen zum Alltag: Tablets, leistungsstarke Rechner, WLAN-Zugang und schnelles Internet.

Foto: Alexa Kuszlik

Stadt investiert rund 1,77 Millionen Euro Fördergeld für schnelles Internet und Technik. Arbeiten an Selma-Lagerlöf-Schule beendet.

Ahrensburg.  Rund 1,4 Millionen Euro – so viel Geld hat die Stadt Ahrensburg schon vor einiger Zeit aus dem Digitalpakt Schule für die Ausstattung ihrer Schulen mit moderner Informationstechnologie (IT) zugewiesen bekommen. Dazu kam weiteres Fördergeld aus verschiedenen Programmen und Töpfen von Bund und Land. Etwa 1,77 Millionen Euro hatte die Schlossstadt damit zur Verfügung, um ihre Grund- und weiterführende Schulen mit leistungsstarken Rechnern, schnellem Internet und WLAN-Zugängen auszurüsten. Und das Geld und die neue IT kommen mittlerweile auch bei den Schulen an und werden dort bereits oder in naher Zukunft eingesetzt.

So berichtete die Stadtverwaltung dem Ahrensburger Bildungsausschuss auf dessen jüngster Sitzung. Im vergangenen Jahr sah die Situation noch ganz anders aus: Da stockten die IT-Ausstattung der Schulen und die Umsetzung des Digitalpakts aufgrund von Personalmangel in der Stadtverwaltung. So konnte die Stelle eines Elektroingenieurs monatelang nicht besetzt werden. Doch nun hat sich die Lage gebessert und die Stelle ist seit dem 1. Juli dieses Jahres besetzt.

Der IT-Administrator bekommt Verstärkung

Auch für den ausgeschiedenen IT-Administrator für die Schulen konnte zu Mitte November ein Nachfolger gefunden werden. Er erhält zudem Verstärkung durch drei neu geschaffene Administrator-Stellen. Eine ist bereits seit dem 1. Dezember dieses Jahres besetzt, die beiden anderen sollen 2022 folgen.

Bei der Verbesserung der IT-Infrastruktur an den Schulen griff und greift die Stadt mittlerweile zudem auf die Hilfe des externen Dienstleisters Dataport zurück. An der Anstalt des öffentlichen Rechts sind mehrere Bundesländer beteiligt, darunter Schleswig-Holstein. Der Vorteil: Dataport kann direkt beauftragt werden, für die benötigten IT-Leistungen ist kein langwieriges Ausschreibungsverfahren erforderlich.

Lieferprobleme bei Einzelteilen und Hardware

So kommt Dataport bei den weiterführenden Schulen in Ahrensburg zum Einsatz. „Die Installation der neuen IT an der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule ist bereits abgeschlossen“, sagte Ewgenia Lenk-Hagen vom Ahrensburger Fachdienst für Schulen im Bildungsausschuss. Dies betreffe vor allem den Altbau der Schule. Fast fertig sei das Schulzentrum Am Heimgarten, wo die Arbeiten im Januar 2022 beendet sein sollen. Weiterhin gearbeitet werde derzeit noch an der Stormarnschule. „Dort haben wir derzeit Lieferprobleme bei Einzelteilen und der Computerhardware“, sagte Ewgenia Lenk-Hagen. „Wir hoffen, dort im Frühjahr kommenden Jahres fertig zu werden.“

Zu den Arbeiten gehört vor allem, alle Klassenräume an das WLAN-Netz der jeweiligen Schule anzuschließen und dafür Zugangspunkte zu schaffen. Zudem werden die WLAN-Netze stabiler und stärker. Die Schulen werden an das Glasfasernetz in Ahrensburg angeschlossen.

Stadt schafft 450 zusätzliche Endgeräte wie Tablets an

„Als Nächstes stehen vor allem die Grundschulen auf dem Programm“, kündigte die Sachbearbeiterin an. „Derzeit laufen die finalen Gespräche mit Dataport für die Grundschulen Am Reesenbüttel und Am Schloss.“ Dort soll die IT-Modernisierung kommendes Jahr in den Osterferien starten und bis Sommer abgeschlossen sein. Die IT-Arbeiten an den Grundschulen Am Aalfang und Am Hagen wiederum sollen zusammen mit den dort geplanten An- und Umbauten erfolgen, die 2022 beginnen.

Ahrensburgs Schülerinnen und Schülern kommt das Fördergeld von Bund und Land für die Digitalisierung zudem noch anderweitig zugute. „Wir haben 450 neue Endgeräte wie etwa Tablets anschaffen können“, sagte Ewgenia Lenk-Hagen. „120 neue Geräte werden noch geliefert.“ Dann werden rund 1700 Endgeräte zum Ausleihen an den Schulen vorhanden sein.

( cit )

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