Pandemie

Gefährliche Corona-Mutationen breiten sich in Stormarn aus

Blick auf einen Corona-Schnelltest in einer Teststation.  Die als besonders gefährlich geltenden Corona-Mutationen breiten sich Stormarn immer schneller aus.

Blick auf einen Corona-Schnelltest in einer Teststation. Die als besonders gefährlich geltenden Corona-Mutationen breiten sich Stormarn immer schneller aus.

Foto: dpa

Die Corona-Inzidenz steigt wieder an. Das Virus wurde in vier Kindertagespflegeeinrichtungen und fünf Betrieben nachgewiesen.

Bad Oldesloe.  Die als besonders gefährlich geltenden Corona-Mutationen breiten sich Stormarn immer schneller aus: Laut Kreisverwaltung wurden bis Mittwochnachmittag (14.30 Uhr) bereits 565 Fälle nachgewiesen. Das sind knapp zehn Prozent aller 5723 klinisch bestätigten Covid-19-Fälle im Kreisgebiet.

Innerhalb eines Tages registrierte das Gesundheitsamt des Kreises 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb der vergangenen sieben Tage waren es 152 – der Inzidenzwert stieg damit binnen 24 Stunden wieder von 59,4 auf 62,3 an.

Corona-Mutationen in Stormarn: 565 Fälle nachgewiesen

Aktuell sind 383 Stormarner infiziert. Die meisten Betroffenen leben in Ahrensburg (52), Bad Oldesloe (49), Reinbek (49), Barsbüttel (48), Bargteheide (31), Glinde (27), im Amt Siek (19), Amt Bargteheide-Land (16), in Oststeinbek (14), Reinfeld (11), im Amt Nordstormarn (11), Amt Bad Oldesloe-Land (10), in Tangstedt (8), Trittau (7), Großhansdorf (7) und im Amt Trittau (7).

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In Alten- und Pflegeheimen seien derzeit keine Infektionen bekannt, sagte Kreisverwaltungssprecher Michael Drenckhahn. Dafür wurde das Virus in vier Kindertagespflegeeinrichtungen und fünf Betrieben nachgewiesen. Michael Drenckhahn: „Das weitere Ausbruchsgeschehen ist diffus, lässt sich weder regional noch auf weitere bestimmte Personengruppen eingrenzen.“

( tj )

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