Gemeindevertretung

Kita-Eltern in Großhansdorf erhalten Geld zurück

Die Kitas in Schleswig-Holstein waren vom 15. Dezember bis zum 21. Februar wegen der Pandemie nur für eine Notbetreuung geöffnet (Symbolbild).

Die Kitas in Schleswig-Holstein waren vom 15. Dezember bis zum 21. Februar wegen der Pandemie nur für eine Notbetreuung geöffnet (Symbolbild).

Foto: Uwe Anspach / dpa

Gemeinde erstattet die Kosten für das Mittagessen in Höhe von 52,50 Euro. Auch Elternbeiträge für drei Februarwochen gibt es zurück.

Grosshansdorf.  Ein großer Teil der Eltern, die ihr Kind in einer Kita in Großhansdorf betreuen lassen, erhält in den kommenden Tagen Geld zurück. Die Gemeindevertreter haben einstimmig beschlossen, die Gebühren für nicht verzehrte Mittagessen für den Zeitraum vom 1. bis 21. Februar zu erstatten. Seit dem 15. Dezember bis zum 21. Februar waren die Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein wegen der Corona-Pandemie nur für eine Notbetreuung geöffnet. Nur Kinder, deren Eltern in einem systemrelevanten Beruf tätig sind, durften die Einrichtungen besuchen.

Mahlzeiten während der Notbetreuung werden berechnet

Eltern, die ihr Kind während der Schließung zu Hause betreut haben, bekommen die Kosten für das Essen von 52,50 Euro in voller Höhe erstattet. Mahlzeiten, die während der Notbetreuung in den Kitas verzehrt wurden, werden hingegen berechnet. Allen Eltern wird unabhängig von der Inanspruchnahme der Notbetreuung der Fixkostenanteil aus Personal- und Lieferkosten für das Catering erstattet. Auf dieselbe Weise war die Waldgemeinde bereits mit den Beiträgen für das Mittagessen im Januar verfahren.

Private Träger treffen eigene Entscheidung

Der Beschluss gilt zunächst nur für die gemeindeeigenen Kindertagesstätten. Die privaten Träger entscheiden selbst über eine Kostenerstattung an ihren Einrichtungen. In der Vergangenheit sind diese laut Verwaltung aber stets analog zum Vorgehen der Gemeinde verfahren. Darüber hinaus erhalten alle Eltern in den kommenden Tagen die Elternbeiträge für die Kita-Betreuung in den ersten drei Februarwochen zurück. Die Landesregierung hatte beschlossen, die Gebühren für die Zeit der Schließung zu erlassen und zugesichert, die daraus resultierenden Kosten der Träger auszugleichen.

( fsn )

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