Verkehr

Ahrensburg will Routen für Radfahrer besser ausschildern

Die Veloroute A2 führt vom Stadtteil Gartenholz bis zum U-Bahnhof Ahrensburg-West und dabei auch am Schloss vorbei.

Die Veloroute A2 führt vom Stadtteil Gartenholz bis zum U-Bahnhof Ahrensburg-West und dabei auch am Schloss vorbei.

Foto: R. Steinke

Stadt will viele neue Schilder entlang der Velorouten aufstellen. Die Kosten betragen etwa 163.000 Euro.

Ahrensburg.  Die Radstrecken in Ahrensburg sollen künftig besser gekennzeichnet werden. Die Verwaltung stellt am Mittwochabend, 3. März, im Bauausschuss ein Konzept für die Beschilderung der Velorouten vor. Derzeit gibt es im Stadtgebiet neun spezielle Trassen für Radfahrer, die teils noch nicht vollständig umgebaut wurden. Eine Umsetzung der zehnten Route zwischen dem Bahnhof Gartenholz und dem Beimoorweg wird laut Verwaltung derzeit per Machbarkeitsstudie geprüft.

An den Strecken sind sogenannte Pfeilwegweiser vorgesehen, auf denen in roter Farbe maximal zwei Ziele – das Haupt- und ein Zwischenziel – mit Kilometerangabe stehen sollen. Die Schilder sollen beidseitig bedruckt und an Masten oder Pfosten befestigt werden.

Ahrensburg: ADFC hatte schlechte Ausschilderung kritisiert

Unter den Schildern ist die Nummer der Veloroute zu lesen. Zudem soll es „Zwischenwegweiser“ geben, auf denen nur die Nummer der jeweiligen Veloroute, ein Fahrradsymbol und ein Richtungspfeil zu sehen sind. Die Kosten betragen laut Verwaltung etwa 163.000 Euro.

Erst kürzlich hatte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert, dass die Strecken für Radfahrer in Ahrensburg schlecht ausgeschildert seien. „Dadurch werden die neuen Verbindungen noch kaum wahrgenommen“, sagte Jürgen Hentschke, der stellvertretende Kreisvorsitzende.

( jjd )

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