Straßenverkehr

Ahrensburg zeigt Ideen für mehr Sicherheit im Rosenweg

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Anwohner aus dem Rosenweg in Ahrensburg sorgen sich wegen des Verkehrs um ihre Kinder. Franziska Förtsch (37) hat den Protest organisiert, hier mit Tochter Frieda (zwei Monate).

Anwohner aus dem Rosenweg in Ahrensburg sorgen sich wegen des Verkehrs um ihre Kinder. Franziska Förtsch (37) hat den Protest organisiert, hier mit Tochter Frieda (zwei Monate).

Foto: Janina Dietrich / HA

Anwohner sind in Sorge um die Verkehrssicherheit. Im Ausschuss stellt das Rathaus mögliche Maßnahmen zur Verbesserung vor.

Ahrensburg.  Wie lässt sich auf dem Rosenweg in Ahrensburg mehr Verkehrssicherheit erreichen? Ihre Vorschläge will die Verwaltung jetzt im Bau- und Planungsausschuss präsentieren. Viele Anlieger sorgen sich um ihre Kinder, die die offensichtlich immer stärker befahrene Straße auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden überqueren müssen. Familien aus der Umgebung haben bereits eine Bedarfsampel gefordert.

Die FDP-Fraktion hat die Ideen der Eltern in einem Antrag zusammengefasst: Im Bereich der Kreuzung Schimmelmannstraße/Friedensallee sollte eine Ampel für Fußgänger und Radfahrer aufgestellt und Tempo 30 für den Abschnitt von Friedensallee bis Lilienweg geprüft werden. Noch sind dort 50 km/h erlaubt.

Gesetzliche Vorgaben für Ampeln sind eng

„Aufgrund fehlender Querungsanlagen sind insbesondere Kinder, aber auch Radfahrer, ältere Fußgänger und behinderte Personen zunehmenden Gefahrensituationen durch häufig mit überhöhter Geschwindigkeit fahrende Fahrzeuge ausgesetzt“, so die Liberalen. Eine Folge seien zudem Radfahrer auf der falschen Straßenseite, die weitere kritische Situationen auslösten.

Das Ahrensburger Tiefbauamt hat bereits darauf hingewiesen, dass die gesetzlichen Vorgaben für Ampeln sehr eng seien. Dabei spielten Querungszahlen, Verkehr auf der Straße und die Geschwindigkeit eine Rolle. Außerdem sei der Rosenweg eine Haupterschließungsstraße. Trotzdem mögliche Veränderungen sollen nun gezeigt werden.

Wie geht es mit dem Speicher am Marstall weiter?

Ein weiteres Thema ist die Zukunft des Speichers am Marstall. In einem Interessenbekundungsverfahren sollen mögliche Nutzer ihre Konzepte einreichen. Die Stadt hatte die 1895 errichtete Scheune, die früher auch mal ein Jugendtreff war, 2016 für rund 600.000 Euro vom Park Hotel gekauft. Dank Städtebaufördergeld lagt der Eigenanteil bei 200.000 Euro. Eine Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes kostet schätzungsweise 3,4 Millionen Euro. In einer Untersuchung lag eine gastronomische Nutzung weit vorn. Andere Ideen waren ein Atelier- und Ausstellungshaus, ein Jugendgästehaus und ein Museum.

Bau- und Planungsausschuss Ahrensburg Mi 17.2., 19.00, Sporthalle des Schulzentrums Am Heimgarten, Reesenbüttler Redder 4-10

( kx )

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