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17,6 Kilometer lang, 6,2 Milliarden Euro teuer

Mit 17,6 Kilometer Länge soll der geplante Fehmarnbelttunnel zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland der längste Unterwassertunnel werden, der Schiene und Straße kombiniert. Seit 1963 werden die Inseln durch Fähren zwischen Puttgarden und Rødbyhavn verbunden. Der Entscheidung, einen Tunnel zu bauen, gingen viele Jahre der Planung und Diskussion voraus. 2008 unterschrieben Dänemark und Deutschland einen Staatsvertrag für eine feste Fehmarnbeltquerung, der 2009 ratifiziert wurde.

6,2 Milliarden Euro soll der Tunnelbau kosten. Bauherr ist die staatliche dänische Gesellschaft Femern A/S. Der dänische Staat wird Eigentümer des Tunnels und bürgt für das Projekt. Er trägt auch die Kosten für den Bau.

Der Baubeginn ist für 2015 geplant. Fertiggestellt werden soll das Bauwerk bis zum Jahr 2021. Für den Bau des Tunnels soll eine zwölf Meter tiefe Rinne ausgebaggert werden. In den Graben werden anschließend Bauteile abgesenkt. Daher kommt der Name Absenktunnel.