Freundschaft in der Weberrunde ruht nur auf dem Court

Hinterher, beim gemeinsamen Essen im Klubheim, war jegliche Rivalität vergessen.

Harburg. Die Tennis-Damen der sogenannten Weberrunde von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) und dem THC Horn-Hamm ließen in netter Runde das Pokalfinale noch einmal Revue passieren. Dazu ließen sich die 16 sportlichen Damen die asiatische Küche schmecken, die ihnen Elke Oesterling kredenzte. "Ein wunderbar leichtes Menü nach einem anstrengenden Tennismatch", sagt die Mannschaftsführerin, die derzeit nicht spielen kann und ihr Hauptaugenmerk auf die perfekte Organisation legt. Und die ist den Gastgebern gelungen.

Auf dem Tenniscourt war für ein paar Stunden jede Freundschaft vergessen, die Damen kämpften verbissen um jeden Ball. Die Gastgeber setzten sich am Ende der vier Doppelspiele klar mit 7:1 durch und freuten sich über den Gesamtsieg in der Hamburger Weberrunde. Zuvor hatten beide Teams ihre jeweilige Gruppe dominiert.

Bruni Lautz und Gabi Krüger brachten ihr Team mit dem 6:2, 6:3 gegen Ulrike Sievers und Ingrid Lehmann in Führung. Sigrid Hamer und Christa Ivers gewannen ebenfalls mit 2:0-Sätzen (6:4, 6:2) gegen Ina Claußen und Margret Schuppe. Noch deutlicher (6:0, 6:2) siegte das Doppel Jutta Leverenz/Gitta Gruse gegen Annegret Eggers und Antje Schimansky. Zur 4:0-Führung steuerten Gudrun Brandt/Sigrun Stein beim 6:4, 6:4 gegen Anneli Müssner/Renate Blaffert die Punkte bei. Für das 5:0 sorgten Lautz/Krüger mit 6:1, 6:3 gegen Claußen/Schuppe. Ute Ziehn/Christa Ivers verloren in drei Sätzen gegen Ulrike Sievers/Ingrid Lehmann mit 2:6, 6:0 und 6:10 im Champions-Tiebreak. Auch Jutta Leverenz/Gitta Gruse kämpften drei Sätze, ehe der 6:7, 6:0 und 10:7-Sieg gegen Anneli Müssner/Renate Blaffert feststand. Für den Schlusspunkt zum 7:1-Erfolg sorgten Gudrun Brandt und Sigrun Stein mit 6:1, 6:2 gegen Annegret Eggers/Antje Schimansky.