Stades Drittliga-Frauen wollen sich rehabilitieren, Heimspiel für BSV II

Mächtig geärgert haben sich die Handball-Drittliga-Frauen des VfL Stade nach der Heimniederlage in der Vorwoche gegen den VfL Bad Schwartau.

Stade/Buxtehude. "Zwei Tage haben die Mädels gebraucht, um die Pleite zu verdauen", sagt Co-Trainer Christian Heikaus. Und dann gab zum Wochenbeginn auch noch eine Hiobsbotschaft. Allrounderin Jessica Galle hat sich den kleinen Finger gebrochen und fällt längerfristig wohl bis zum Jahresende aus. Am nächsten Dienstag wird sie operiert.

Die Handballerinnen des VfL Stade haben jetzt noch mehr Grund, ihren Patzer der Vorwoche wettzumachen. Alles andere als ein Sieg beim Aufsteiger und Tabellenletzten SC Alstertal/Langenhorn wäre eine Enttäuschung. "Wir müssen aber konzentriert sein", fordert Christian Heikaus. Der SC Alstertal/Langenhorn hat bisher alle seine acht Spiele verloren. Anwurf ist am Sonnabend um 20 Uhr in der Sporthalle Tegelsbarg in Poppenbüttel.

Trainer Steffen Birkner vom Buxtehuder SV II hat bei seinen Mädchen wieder die Lust auf den Handball gespürt. Nach einer Woche Pause geht der Sport den jungen Mädels wieder leichter von der Hand. Am Sonntag im Heimspiel gegen den Berliner TSC (13.30 Uhr, Halle Nord) muss er Buxtehuder Coach auf Sina Prior und Katharina Hering verzichten, die beide wegen Bänderrisse nicht spielen können. Dennoch hofft Steffen Birkner auf ein gutes Ergebnis, auch wenn der Gegner aus Berlin eine schwere Aufgabe ist. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt sind mit 11:3 Punkten aktuell Tabellenvierter der 3. Liga Nord.