Jetzt zählen nur noch Siege

Auswärtsspiele für Drittliga-Handballer vom SV Beckdorf und VfL Fredenbeck in Kiel und Flensburg

Beckdorf/Fredenbeck. Nach zwei Niederlagen wollen die Drittliga-Handballer vom SV Beckdorf am Sonntag, 15.30 Uhr, beim TSV Altenholz wieder in die Spur zurückfinden. Der TSV Altenholz ist Zweitliga-Absteiger, war viele Jahre das Sammelbecken für Talente vom Erstligisten THW Kiel. "So können wir nicht weitermachen", hat Trainer Uwe Inderthal noch einmal klare Worte an seine Mannschaft gerichtet, die sich zuletzt in eigener gegen allerdings starke Gegner in einer Art und Weise präsentiert habe, die nicht akzeptabel sei. Zweimal mehr als 40 Gegentore und 37 sprechen eine deutliche Sprache, offenbaren die großen Schwächen des SV Beckdorf in der Abwehr. Für Uwe Inderthal hatten die zuletzt so schwachen Auftritte ihre Ursache in der mangelhaften Einstellung seiner Spieler. Wegen Grippe wird Patrick Ranzenberger ausfallen, Stefan Völkers und Klaus Meinke konnten aus beruflichen Gründen nicht trainieren.

Die personelle Lage beim VfL Fredenbeck bleibt weiter prekär. Jetzt fehlt auch noch Torhüter Edgars Kuksa, der mit der lettischen Nationalmannschaft nach Belgien unterwegs ist. Trainer Tomasz Malmon hat für die Auswärtspartie am Sonnabend beim DHK Flensborg (17 Uhr, Idraetshalle Moltkestraße) Björn Scholvin reaktiviert, der zusammen mit Benjamin Gehlken das Torhütergespann bildet. "Die Situation ist alles andere als optimal", sagt Tomasz Malmon vor dem richtungsweisenden Spiel. Die Flensburger sind nur mit zwei Punkten besser auf dem zwölften Tabellenplatz. "Es wird keine Kaffeefahrt", sagt Tomasz Malmon, der Spieler aus der spielfreien zweiten Mannschaft mitnimmt und erstmals seinen Co-Trainer Lars Müller dabei hat. .