Güldenstern mit 1:6-Pleite in Cloppenburg

Martin König, Trainer von TuS Güldenstern, hatte es ja geahnt.

Stade. Der BV Cloppenburg ist ein ganz harter Brocken in der neuen eingleisigen Fußball-Oberliga. Das spiegelte sich dann auch im Ergebnis nieder. Die Stader kamen mit 1:6 (0:4) unter die Räder.

Für Martin König ist das Ergebnis trotz aller Klarheit keine Tragödie. "Der Gegner war, wie ich es erwartet hatte, eine Klasse besser", machte König die Neiderlage eher an der Stärke des BV Cloppenburg als an der Schwäche seiner eigenen Mannschaft fest. Mit Christoffer Eggers stand in der Stader Mannschaft ein 24-Jähriger als ältester Spieler auf dem Platz "Meine junge Mannschaft hat hier eine Lehrstunde erhalten und musste erkennen, dass es noch einer weiter Weg bis zur einer erfolgreichen Oberligamannschaft ist".

Lieb und nett, so König, reicht eben nicht gegen gestandene Oberligafußballer. Den einzigen Treffer für Güldenstern erzielte Kristof Heitmann zwanzig Minuten vor Schluss nach einer Standardsituation. Die Klasse des Gegners unterstreicht, dass Cloppenburg gerade einmal zwei Minuten später zum 6:1-Endstand traf. Den einzigen Vorwurf, so König, den er seinen Spielern vielleicht machen könne, wäre, dass ihm nicht wirklich geglaubt haben, als er von seiner Beobachtung des BV Cloppenburg berichtete. Jetzt - nach der klaren Niederlage - würden sie ihm mit Sicherheit glauben.