Handball-Regionalliga

In Unterzahl kommt für Fredenbeck das Aus

Eigentlich ist Trainer Ralf Böhme mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Im Spitzenspiel der Regionalliga beim Tabellenführer HC Aschersleben Alligators bot der VfL Fredenbeck dem Topfavoriten auf die Meisterschaft lange Paroli, war mit dem ambitionierten Gegner auf Augenhöhe.

Fredenbeck. Weil die Fredenbecker in der Schlussphase vier Minuten lang in Unterzahl spielen mussten, setzte sich der Gastgeber mit 34:29 durch und baute seine Tabellenführung aus.

"Ärgerlich", bezeichnete Ralf Böhme die Schlussphase seiner Mannschaft. Ausgerechnet Routinier und Spielmacher Maik Heinemann war das Missgeschick mit der doppelten Hinausstellung passiert. Mit der ersten Zweiminutenstrafe war Heinemann nicht einverstanden, die Schiedsrichter werteten seinen Protest als "Meckerei" und verhängten gleich zwei Minuten hinterher, für Heinemann gleichbedeutend mit der roten Karte wegen der dritten Zeitstrafe. Zu diesem Zeitpunkt führte Aschersleben mit einem Tor. Und da ließen sich die "Krokodile" den Sieg nicht mehr nehmen. "Schade", sagte Ralf Böhme, "da wäre mehr drin gewesen." Im Vorfeld hatte der Trainer das Spiel als David gegen Goliath bezeichnet. Unzufrieden war er mit der Abwehrleistung in der ersten Halbzeit. Da zog Aschersleben auf 20:14 davon. Mit einem Lauf von acht Toren in Folge holten die Fredenbecker auf, gingen sogar mit 22:20 in Führung. Mit der Angriffsleistung war Trainer Böhme durchaus zufrieden. Martin Stumps (acht Treffer), Michael Schmidt (7/2) und Maik Heinemann (6/3) trafen am besten.