Enttäuscht

Harburg Baskets scheitern von der Freiwurflinie

Britta Gellers, Teamsprecherin der Harburg Baskets in der 2. Basketball-Regionalliga der Frauen, konnte es nicht fassen.

Harburg. "Wir waren besser", sagte sie, nachdem ihr Team daheim gegen City Basket Berlin mit 69:72 verloren hatte. Die Baskets hatten mit ihrer Leistung in der hart umkämpften Partie Wiedergutmachung für die vorangegangenen Pleiten gegen SG Wolfenbüttel (59:120) und gegen SV Halle II (72:101) geleistet. "Umso bitterer, dass wir nach so einem Auftritt mit leeren Händen dastehen", klagte Gellers.

Vor allem in der entscheidenden Phase lief es aber auch zu dumm für die Harburgerinnen. Nach einem unnötigen Ballverlust beim Stand von 69:69 in der Schlussphase musste ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf von Berlins Hauptkorbschützin Isabel Bismor (insgesamt 23 Punkte) hingenommen werden. In den verblieben 20 Sekunden gelang Harburg kein "Dreier" mehr, sodass es im neunten Spiel die achte Niederlage setzte.

Ausschlaggebend aber war, dass die sonstige Stärke der der Gastgeberinnen diesmal zur Schwäche geriet. Das Tabellenschlusslicht aus Harburg ist sonst mir einer Quote von 72,4 Prozent das beste Freiwurf-Team der Liga. Diesmal landeten nur zwölf von 28 Würfen im Korb, was einer Quote von 42,9 Prozent entspricht. Lichtblick auf Harburger Seite war der Auftritt der aus der zweiten Mannschaft in die erste gewechselte Tanya Ardabili. Sie glänzte als Spielmacherin sowie als drittbeste Korbschützin Harburgs mit 14 Punkten (darunter drei "Dreier"). Am besten für die Baskets trafen Ina Bergmann (21) und Karen Peters (19). Als nächstes geht es für Mannschaft von Trainer Denis Mangkod am Sonntag gegen den Tabellenzweiten BG Hamburg-West (13.30 Uhr, Am Pavillon). Auch nach der Winterpause steht ein Heimspiel an: Am 10. Januar gegen Alstertal-Langenhorn.