Basketball: Ernüchterung direkt nach dem Auftaktsieg

VfL Stade findet den Rhythmus zu spät

Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Rendsburg haben die Herren des VfL Stade in der 2. Basketball-Regionalliga Nord aufgrund einer schwachen Leistung mit 69:80 (33:42) bei der Lübecker Turnerschaft verloren.

Stade. Lübeck konzentrierte sich in der Verteidigung auf Kester Mayr und Modie Johnson und nahm damit insbesondere Mayr fast komplett aus dem Spiel. Durch die Doppel- und teilweise sogar Dreifachverteidigung der beiden ergaben sich für die weiteren Stader Spieler viele freie Würfe von außen, die aber nicht mit der notwendigen Treffsicherheit genutzt wurden.

"Wir haben erst viel zu spät unseren Wurfrhythmus gefunden", sagte Trainer Matthias Weber nach dem Spiel. Im vierten Viertel lag Stade bereits mit mehr als 20 Punkten zurück, kam aber dank einiger erfolgreicher Drei-Punkte-Würfe von Benka Barloschky und Sergej König noch einmal auf sechs Punkte heran. Insgesamt wies König dennoch eine schwache Trefferquote auf, Barloschky überzeugte seinen Trainer auch nur "mit Abstrichen". Das gleiche Schicksal ereilte Modie Johnson, von dem sich Weber in einigen Phasen gewünscht hätte, "auch mal eigennütziger zu spielen".

Kämpferisch wollte Trainer Matthias Weber seiner Mannschaft allerdings keinen Vorwurf machen: "Wir haben bis zum Schluss alles versucht." Dass es nicht ganz gereicht hat, hätte auch an der dünnen Personalbesetzung des VfL Stade gelegen, dem mit Matthias Peplinski und Sebastian Tamm zwei Flügelspieler fehlten. Am kommenden Sonntag, 11. Oktober, um 16 Uhr steht für Stade nun das Duell gegen die BG Rotenburg/Scheeßel auf dem Programm.

Die Punkte für Stade: Sergej König (19), Benka Barloschky, Modie Johnson (beide 18), Tino Rohde (8), Kester Mayr (4), Lucas Koch (2)