Fußball: Qualifikation für den Bezirkspokal

VSV Hedendorf zieht gegen Harsefeld wieder den Kürzeren

| Lesedauer: 2 Minuten
Günther Bröde

Fußballer bleiben ihrem Teammananger Lutz Becker das schönste Geburtstagsgeschenk schuldig.

Hedendorf. Das schönste Geschenk zu seinem 41. Geburtstag, den Lutz Becker von den VSV Hedendorf/Neukloster zwei Tage vor dem Saisonauftakt 2009/2010 feierte, wäre für den Teammanager der Bezirksliga-Fußballer ein Sieg gegen den Ligarivalen TuS Harsefeld gewesen. Beide Teams standen sich im Qualifikationsspiel für den Wettbewerb um den Bezirkspokal gegenüber. Doch aus dem erhofften Sieg wurde nichts, die VSV Hedendorf/Neukloster unterlagen 1:2 (0:1).

Wie schon vor einer Woche beim 1:3 im Finale des Hedendorfer Vorbereitungsturniers um den Sommercup geriet die Platzmannschaft wieder früh in Rückstand. "Da befand sich unsere Abwehr im kollektiven Tiefschlaf", sagte Lutz Becker über das 0:1 durch Harsefelds Angreifer Jan Herrmann , der nach einer Flanke von der rechten Seite in der 3. Minute ungehindert einnicken konnte. "Den haben die einfach stehen gelassen", ärgerte sich Becker und hoffte darauf, dass Trainer Michael Krienke in der Pause wohl die richtigen Worte finden würde, die Mannschaft wach zu rütteln. Gerade dem Abwehrverhalten hatte der Trainer in der Saisonvorbereitung viel Aufmerksamkeit gewidmet. "Ich glaube, viele hatten gar nicht begriffen, worum es geht", so Becker weiter. "In so einem Pokalspiel muss man doch von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen". Dass neben Mannschaftskapitän Arne Stobbe (rote Karte) noch weitere fünf Stammspieler wegen Verletzungen fehlten, wollte Becker nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Die auf dem Platz stehen, müssen es richten", lautete zur Pause seine Forderung an die eigene Mannschaft. Leider ohne Wirkung, die Gäste aus Harsefeld legten durch Neuzugang Daniel Viedts (72.) nach. Zu spät traf Benjamin Hoog (86.) zum 1:2.

In einem weiteren Spiel von zwei Bezirksligateams aus dem Kreis Stade setzte sich der TSV Wiepenkathen mit 7:1 (0:1) gegen den SV Bliedersdorf durch. Zur Pause haderte Wiepenkathens Trainer Frank Steenwarber noch mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Der aus der A-Jugend in den Ligakader aufgestiegene Alexander Schlimm war mit zweit Treffern erfolgreichster Torschütze und bester Spieler auf dem Platz.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport