Lesung

Was Gräfin Dönhoff ihrem Neffen erzählte

Marion Gräfin Dönhoff (1909 - 2002) wäre am 2. Dezember 100 Jahre alt geworden. Viele ihrer Weggefährten erinnern in diesen Tagen mit Sonderbeiträgen an die Herausgeberin der Wochenzeitung "Die Zeit".

Stade. Ihr Großneffe Friedrich Dönhoff ist morgen von 20 Uhr an in der Buchhandlung Friedrich Schaumburg in Stade zu Gast und liest aus seinem Buch "Die Welt ist so, wie man sie sieht".

Mit der Hommage an Gräfin Dönhoff präsentiert er ein sehr persönliches Bild von der großen Dame der deutschen Publizistik, die seit 1946 als Chefredakteurin und Kommentatorin das liberale Profil der renommierten Wochenzeitung prägte.

Fast 20 Jahre lang standen sich die beiden Dönhoffs sehr nahe, trafen sich regelmäßig sonntags in Hamburg, machten Spaziergänge an der Elbe, wanderten in einem nahen Stadtwald und unternahmen gemeinsame Reisen. "Vielleicht war es eine ungewöhnliche Freundschat. Immerhin lagen zwischen uns ja 60 Jahre", sagt Friedrich Dönhoff.

Bei der Lesung in Stade lässt der Autor sein Publikum an früheren Gesprächen teilhaben und erinnert liebevoll an Details aus dem Leben seiner berühmten Großtante.

Eintrittskarten gibt es für zwölf Euro direkt in der Buchhandlung (Große Schmiedestraße 27) oder unter der Tickethotline Tel. 04141 / 9 20 30. Schüler zahlen acht Euro.

www.schaumburg-buch.de