Gutachten zur Verkehrsplanung liegt vor

A 26: Kreisel soll nun doch nicht kommen

Nun soll offenbar doch kein Kreisel die Ampel an der Kreuzung Rübker Straße/Konrad-Adenauer-Allee/Harburger Straße ersetzen. Der Gutachter Lothar Bondzio von der Bochumer "Brilon Bondzio Weiser Ingenieurgesellschaft für Verkehrsanlagen" ist zu dem Ergebnis gekommen, dass sich ein Kreisel an der Stelle nicht eignet, um den Verkehr von der Autobahn 26 besser abfließen zu lassen.

Buxtehude. Wie berichtet, hatte der Landkreis Stade mit dem Gedanken gespielt, im Zuge des Baus der A 26 an der Anschlussstelle Rübker Straße einen Kreisel einzurichten.

Es müsste schon ein so genannter Turbo-Kreisverkehr sein, damit die Kreuzung leistungsfähiger werde, sagt Lothar Bondzio. Denn auf der Rübker Straße, wird sich das Verkehrsaufkommen von jetzt etwa 4000 Autos pro Tag auf 14 000 Fahrzeuge täglich erhöhen.

Doch Turbo-Kreisel, die mindestens zwei Fahrstreifen haben, eigneten sich nur außerhalb von Städten und Ortschaften, da sie für Fußgänger und Radfahrer sehr von Nachteil seien. "Die kommen dann gar nicht mehr über die Straße", sagt Bondzio. Ein einspuriger Kreisel hingegen komme an der Kreuzung Rübker Straße/Konrad-Adenauer-Allee/Harburger Straße nicht in Frage. Denn der Verkehr mit schätzungsweise rund 25 000 Fahrzeugen pro Tag sei dort zu hoch.

Es gibt aber noch andere Knotenpunkte in der Stadt, die unter das höhere Verkehrsaufkommen zu leiden haben. Dazu zählt die Kreuzung Harburger Straße / Ostmoorweg und Moisburger Landstraße /Lüneburger Schanze. Die Stelle mit der höchsten Verkehrsbelastung ist und bleibt aber der Ellerbruchtunnel. Tag für Tag schieben sich schon 27 000 Fahrzeuge durch den Tunnel, hat Bondzio ausgerechnet. Der Verkehrsfluss müsse daher noch verbessert werden.