Kommentar: Kehrtwende bei der Kinderbetreuung

100 Jungen und Mädchen warten auf einen Kita-Platz

Bereits in vier Jahren muss Buxtehude für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze anbieten, egal ob in der Tagespflege oder in Kindertagesstätten.

Deshalb ist es ein richtiger Schritt der Stadtverwaltung, nicht nur für die Betreuung in Kitas Zuschüssen zu zahlen, sondern auch dann, wenn Eltern ihre Kleinkinder in die Hände von Tagesmüttern oder Tagesvätern geben. Damit wird die Betreuung der Kinder für viele Eltern bezahlbar. Dennoch sollte sich die Stadtverwaltung nicht aus der Verantwortung stehlen und jetzt die Investition in den Krippenplatzausbau scheuen. Hauptziel muss es weiterhin sein, mehr Betreuungsplätze in Kindertagesstätten zu schaffen. Denn diese werden von den Müttern und Vätern in Buxtehude derzeit immer noch besonders stark nachgefragt - sind aber rar gesät. Das macht ein Blick in die Wartelisten deutlich: Eltern von etwa 100 Kleinkindern warten zurzeit auf eine Zusage.