Kiel/Hamburg. Polizeibeamter soll sich sieben Jahre ausländerfeindlich und nazistisch geäußert haben. Innenministerin spricht von Führungsversagen.

Bei der Polizei in Mölln soll es zu schweren ausländerfeindlichen Vorfällen und rassistischen Äußerungen gekommen sein. In diesem Zusammenhang seien disziplinarrechtliche Verfahren gegen insgesamt zehn Beamte eingeleitet worden, erklärte der Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, Bernd Olbrich, in Kiel am Freitag. In einigen Fällen geht es nicht um Rassismus, sondern um Betrugsverdacht. Drei mittlerweile versetzten Führungskräften in Mölln wird unter anderem Beeinflussung von Zeugen vorgeworfen.