Corona

Schleswig-Holstein will über ÖPNV-Maskenpflicht entscheiden

Wer in Hamburg in die S-Bahn steigt, muss weiterhin eine Maske tragen. Schleswig-Holstein will kommende Woche über ein Ende der Maskenpflicht im ÖPNV entscheiden.

Wer in Hamburg in die S-Bahn steigt, muss weiterhin eine Maske tragen. Schleswig-Holstein will kommende Woche über ein Ende der Maskenpflicht im ÖPNV entscheiden.

Foto: picture alliance

Landesregierung will sich noch mit Experten beraten. Ende der Maskenpflicht in Bus und Bahn würde mit Hamburgs Plänen kollidieren.

Kiel. Schleswig-Holstein will wie angekündigt in der nächsten Woche über ein Ende der Maskenpflicht in Bus und Bahn entscheiden. Den Zeitplan bekräftigte eine Regierungssprecherin am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst berate die Landesregierung ein weiteres Mal mit Experten; dann folge die Entscheidung. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Maskenpflicht in Bayern zum 10. Dezember abgeschafft wird. Dann soll nur noch eine Empfehlung zum Tragen der Masken geben.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte vor drei Wochen das Ziel verkündet, die bis Jahresende befristete Maskenpflicht in Bus und Bahn nicht zu verlängern. Er wolle dafür im Gespräch mit den anderen Ländern möglichst eine einheitliche Regelung erreichen.

Hamburg will Maskenpflicht im ÖPNV bis zum Frühling beibehalten

Am 17. November war im Norden die generelle Isolationspflicht für positiv auf Corona getestete Personen entfallen. Das Land hatte sich mit Bayern, Baden-Württemberg und Hessen auf diesen weiteren Schritt in Richtung Normalität geeinigt.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hatte sich vergangenen Woche zur zur Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in der Hansestadt geäußert. Tschentscher will die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bis zum Frühling beibehalten. „Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und die Isolationspflicht bei akuter Infektion sollten wir noch bis zum Frühjahr aufrechterhalten, damit in der kalten Jahreszeit nicht zu viele Menschen gleichzeitig erkranken“, sagte der SPD-Politiker.

( dpa/HA )