Ostsee

So verändert der Dünenpark den Urlaubsort Grömitz

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Niels Battenfeld wird den "Surf Rescue Club" in Grömitz betreiben – vorerst gibt es den aber nur als Motiv auf seinem Pullover.

Niels Battenfeld wird den "Surf Rescue Club" in Grömitz betreiben – vorerst gibt es den aber nur als Motiv auf seinem Pullover.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Meilenstein erreicht: Die DLRG-Wache mit dem Hostel „Surf Rescue Club“ konnte Richtfest feiern. Über die besondere Unterkunft.

Grömitz.  Er wird das neue touristische Aushängeschild von Grömitz und den Urlaubsort an der Ostsee noch weiter voranbringen, so die Hoffnung der Macher: Der Bau des neuen Dünenparks an der Strandpromenade geht voran. Jetzt war Richtfest des Mammutprojekts. Der Rohbau der Hauptwache der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) mit Hostel ist fertiggestellt.

Der erste große Abschnitt rund um die DLRG-Hauptwache und der Unterkunft „Surf Rescue Club“-Hostel im 22.000 Quadratmeter großen Dünenpark ist nach einem Jahr Bauzeit fertig. Manfred Wohnrade, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz: „Nach Einrichtung- und Erschließungsarbeiten und dem Auffüllen der Fläche begann der Hochbau, der bis heute innerhalb unseres Zeitplans ein topmodernes Gebäude errichtet hat, auf dass wir uns gemeinsam mit der DLRG schon jetzt riesig freuen.“ Die DLRG-Station mit dem „Surf Rescue Club“ ist ein Teil des Dünenparks.

Ostsee: „Surf Rescue Club“ ähnlich wie Jugendherberge

„Bis alles fertig ist, braucht man eine Menge Geduld, Durchhaltevermögen und Fantasie, um am Ende das Beste für Grömitz herauszuarbeiten; einen Meilenstein in der touristischen Entwicklung“, so Wohnrade. Die Investitionssumme für die Freianlagen und die DLRG-Unterkunft beträgt rund 12,5 Millionen Euro, wobei mit einer Förderung von rund 6,2 Millionen Euro gerechnet wird.

Der „Surf Rescue Club“ ist ähnlich wie eine Jugendherberge, aber modern und stylisch. Schon im kommenden Frühjahr sollen dort 90 Gäste in 31 Zimmern übernachten können. „Wir werden Einzel-, Zwei- und Vierbettzimmer anbieten, so dass wir nicht nur die DLRG-Rettungsschwimmer in der Badesaison ideal beherbergen, sondern auch Paare, Familien und Freunde-Gruppen gleichermaßen ansprechen können“, sagt Niels Battenfeld, Pächter des Gebäudes.

Ostsee: 60 Rettungsschwimmer können im Hostel wohnen

60 Rettungsschwimmer können dort wohnen. Die Unterkunft vereint die Eigenschaften eines Hostels, AirBnBs und Hotels miteinander. Battenfeld: „Wir sind persönlich für unsere Gäste da, bieten aber gleichzeitig die Freiheit und die Community eines Hostels und obendrauf den Services eines Hotels – all das in erster Strandreihe von Grömitz.“ Eine Besonderheit des Surf Rescue Clubs wird die Bar auf der Dachterrasse mit Outdoor-Sauna und Blick über die Ostsee sein.

Das ist außerdem im Dünenpark zwischen GOSCH Sylt und der Kaffeerösterei Torks geplant: Gastronomiebetriebe und Geschäfte, ein Beachclub, der ganzjährig geöffnet haben wird, ein Abenteuer- und Wasserspielplatz, ein multifunktionaler Gebäudekomplex mit Indoor-Spielanlage, Veranstaltungsräumen, Kletterpark sowie Escape Rooms – alles eingebettet in Erlebnisanlagen und Promenaden mit Veranstaltungsflächen.