Polizei Schleswig-Holstein

Mutmaßliche Drogendealer gefasst – der jüngste ist erst 18

Gegen fünf Schleswig-Holsteiner wird wegen Drogenschmuggels und -verkauf ermittelt (Symbolbild).

Gegen fünf Schleswig-Holsteiner wird wegen Drogenschmuggels und -verkauf ermittelt (Symbolbild).

Foto: picture alliance

Die fünf Verdächtigen sollen mehrere Kilogramm Marihuana sowie kleinere Mengen Kokain geschmuggelt und verkauft haben.

Die Polizei in Schleswig-Holstein hat eine mutmaßliche Bande von Drogendealern gefasst: Gegen die fünf Verdächtigen ermittelt die Kriminalpolizei Eckernförde bereits seit Beginn des Jahres – dort sollen sich die Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren regelmäßig getroffen haben, "um sich zum Begehen von Straftaten zu verabreden", so die Polizei.

Mutmaßliche Drogendealer: längere Ermittlungen

Schon im April verzeichneten die Ermittler einen ersten Erfolg: "Eine der oben genannten Personen" sei nach einer "Beschaffungsfahrt" am Bahnhof Kiel festgenommen worden, es wurden 5,5 kg Marihuana sichergestellt, der Verdächtige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen die restlichen Verdächtigen gingen weiter.

Im Juni wurden "Personen aus der Gruppe" an der A7 kontrolliert: In ihrem Fahrzeug, mit dem sie aus den Niederlanden auf dem Heimweg nach Schleswig-Holstein waren, wurden 300 Hanfpflanzen sichergestellt, die "vermutlich zum Aufbau einer Cannabisplantage" beschafft worden waren.

Sieben Wohnungen in Schleswig-Holstein durchsucht

Schließlich wurden am Donnerstag sieben Wohnungen in Eckernförde, Gettorf und Kiel durchsucht: Ein 28-Jähriger, bei dem 50 Gramm Kokain und 18.000 Euro Bargeld gefunden wurden, soll dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zudem wurden bei einem 19-Jährigen weitere fünf Gramm Kokain und ein "nicht unerheblicher Bargeldbetrag" sichergestellt, der junge Mann verblieb aber auf freiem Fuß.

Laut Polizei seien mit den Durchsuchungsmaßnahmen vom Donnerstag und der Auswertung der dabei sichergestellten Beweismittel abgeschlossen.