Corona

Schleswig-Holstein schafft Maskenpflicht bei 3G-Regel ab

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein will die Maskenpflicht bei Gelten der 3G-Regel im Norden abschaffen.

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein will die Maskenpflicht bei Gelten der 3G-Regel im Norden abschaffen.

Foto: Axel Heimken/dpa

Für Geimpfte, Genesene und Getestete entfällt im Norden bei Veranstaltungen, beim Sport und in der Gastronomie die Maskenpflicht.

Kiel. Schleswig-Holstein will die Maskenpflicht bei Veranstaltungen, beim Sport und in der Gastronomie abschaffen. Dort greift das sogenannte 3G-Prinzip, wonach nur Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang erhalten. „Überall da, wo 3G in Schleswig-Holstein eingehalten werden kann, gelten in Zukunft keinerlei Beschränkungen mehr“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Kiel.

Günther sprach von einem weiteren Schritt in Richtung Normalität, der aber mit mehr Eigenverantwortung der Menschen einhergehe. Die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP will damit zum 20. September einen klaren Kurswechsel vollziehen. Sie setzt künftig auf die sogenannte 3G-Regel.

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Den Plänen zufolge gibt es dann bei Veranstaltungen, im Kino, beim Sport oder in der Gastronomie keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Überall dort, wo die 3G-Regel nicht praktikabel sei wie im Einzelhandel oder im öffentlichen Nahverkehr bleibe es bei den bestehenden Regeln, sagte Günther.

Corona: Schleswig-Holstein schafft Maskenpflicht bei 3G-Regel ab

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz soll künftig nicht mehr die entscheidende Rolle spielen. Stattdessen soll die Belegung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten stärker in den Blick rücken. Derzeit seien nur 2,2 Prozent der möglichen Intensivbetten belegt, sagte Günther.

Am Montag hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein binnen sieben Tagen nach Angaben der Landesregierung bei 50,8 gelegen. In den Krankenhäusern wurden 67 Covid-19-Patienten behandelt. 19 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 16 werden dort beatmet.

( dpa )