Kreis Steinburg

Brutaler Raubüberfall: Ehepaar krankenhausreif geprügelt

Ein Streifenwagen - Die Polizei in Itzehoe sucht Zeugen. Unbekannte haben in Kiebitzreihe ein Ehepaar brutal krankenhausreif geprügelt.

Ein Streifenwagen - Die Polizei in Itzehoe sucht Zeugen. Unbekannte haben in Kiebitzreihe ein Ehepaar brutal krankenhausreif geprügelt.

Foto: dpa

Die Opfer hatten Schmuck über eine Online-Plattform zum Kauf angeboten. Die angeblichen Kunden schlugen und traten zu. Zeugen gesucht.

Kiebitzreihe . Nach einem brutalen Raubüberfall in der Gemeinde Kiebitzreihe (Kreis Steinburg) nahe Elmshorn fahndet die Kripo nach zwei Männern. Die Täter prügelten am Wochenende ein Ehepaar in dessen Wohnung krankenhausreif, wie die Polizeidirektion Itzehoe am Dienstag mitteilte. Die Tat passierte am Sonnabend, 3. April.

Die Opfer hatten Schmuck über eine Online-Plattform zum Kauf angeboten. Sie verabredeten sich für den Sonnabendabend, 21.20 Uhr, mit einem Interessenten in ihrem Zuhause an der Lindenstraße. Zum vereinbarten Termin erschienen zwei Männer, die sich den Schmuck ansahen, zunächst vom Kauf absahen und das Haus verließen. Allerdings kehrte das Duo wenige Minuten später zurück und schaute sich das Angebotene erneut an.

Ehepaar brutal ausgeraubt: Täter setzten Pfefferspray ein

Statt zu bezahlen, versuchten die Täter mit Hilfe von Pfefferspray an das Schmuckstück zu kommen. Da die Eheleute sich ihr Eigentum nicht abnehmen lassen wollten, schlugen und traten die Männer auf sie ein. Sie flohen unerkannt mit ihrer Beute. Die Eheleute wurden mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Beide trugen dunkle, insgesamt kurze Haare, teils nahezu abrasiert.
  • Einer der Männer war schlank und hatte eine blaue Jeans und einen grünen Blouson an.
  • Sein Komplize war korpulent und mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose bekleidet.

Zeugen, die Hinweise auf diese Personen geben können, sollten sich mit der Kripo in Itzehoe unter der Telefonnummer 04821 / 6020 in Verbindung setzen. Dies gilt besonders für Anwohner der Lindenstraße, die möglicherweise verdächtige Fahrzeuge oder Menschen im Bereich des Tatortes wahrgenommen haben.

( dpa/ced )