Kiel

Ministerin Karin Prien hat sich ein Bein gebrochen

Gestürzt: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat sich ein Bein gebrochen.

Gestürzt: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat sich ein Bein gebrochen.

Foto: dpa

Die CDU-Politikerin ist gestürzt. Bildungsministerin Karin Prien wurde bereits operiert und sei "auf dem Weg zur Genesung“.

Kiel/Hamburg. Schleswig-Holsteins aus Hamburg stammende Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat sich ein Bein gebrochen. Sie sei am Dienstag gestürzt, sagte Ministeriumssprecher David Ermes am Mittwochabend. „Sie ist operiert worden, guter Dinge und auf dem Weg zur Genesung.“

Karin Prien werde im Landtag vertreten und erhole sich. Weitere Angaben würden nicht gemacht, so der Sprecher. Die „Bild“-Zeitung hatte zunächst über den Sturz berichtet.

Karin Prien: Beinbruch, aber auf dem Weg zur Genesung

Karin Prien hatte zuletzt in der Corona-Pandemie der Kultur vorsichtige Lockerungen avisiert. Noch aber seien in Schleswig-Holstein die Infektionszahlen zu hoch, hatte sie im Landtag gesagt.

„Wenn wir es durch die weiteren Anstrengungen in den nächsten Wochen schaffen, die Zahl der Neuinfektionen konstant unter 50 zu halten, können wir die Kultur in unserem Land schrittweise wieder öffnen“, sagte Prien. Schleswig-Holstein lasse die Kultur in dieser schwierigen Situation nicht im Stich. Man habe bislang 25 Millionen Euro Überbrückungsmittel zur Verfügung gestellt. „Wir erfahren gerade miteinander, um wie viel ärmer unsere Gesellschaft schlagartig wird, wenn Theater, Kinos, Konzertbühnen und Museen ihre Pforten geschlossen halten müssen, wenn Künstlerinnen und Künstler nicht auftreten dürfen“, sagte Prien.

In Schleswig-Holstein könnten seit Oktober weitere Anträge für das Programm Soforthilfe Kultur II gestellt werden. Darüber hinaus gebe es weitere Hilfen, zum Beispiel drei Millionen Euro für Schausteller und fünf Millionen für Digitalisierungsangebote in Kultur- und Bildungseinrichtungen.

( lno/HA/ryb )