Schleswig-Holstein

Segler rettet sich mit Dackel von brennender Yacht

Der Skipper konnte sich und seinen Hund an Land retten.

Der Skipper konnte sich und seinen Hund an Land retten.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Die Segelyacht war auf der Flensburger Förde in Flammen aufgegangen. Wie der 79-Jährige Skipper sich und den Bordhund rettete.

Flensburg. Ein 79-jähriger Segler hat sich und seinen Dackel mit einem kleinen Beiboot selbst von einer brennenden Segelyacht in der Flensburger Förde gerettet.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Freitag in Bremen mitteilte, waren die Seenotretter in Langballigau am Donnerstag gegen 16 Uhr von Passanten alarmiert worden. Diese hatten auf der dänischen Seite der Flensburger Förde Rauch über dem Wasser entdeckt hatten.

Elf Meter lange Yacht brannte lichterloh

Im Bereich Sonderburg war auf dänischer Seite der Förde eine etwa elf Meter lange Segelyacht in Brand geraten. Beim Eintreffen der Seenotretter war die dänische Feuerwehr bereits mit einem Boot vor Ort. Die Seenotretter unterstützten die dänische Feuerwehr mit ihrem Seenotrettungsboot "Werner Kuntze" beim Materialtransport vom Festland zur besseren Brandbekämpfung.

Der 79-jährige Segler musste von Land aus mit ansehen, wie seine Segelyacht vollständig ausbrannte. Die Seenotretter brachten ihn und seinen kleinen Hund zurück nach Langballigau. Vorsorglich wurde er dort von einem Notarzt untersucht. Der Mann konnte jedoch nach Hause entlassen werden.

Ausgebrannte Segelyacht wurde an Seebrücke gelegt

Die ausgebrannte Segelyacht wurde von der dänischen Feuerwehr zunächst an eine Seebrücke vor der dänischen Küste gelegt. Was weiter mit dem Wrack geschehen wird, wird mit dem Eigner geklärt werden.